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Das Hotel am Mondsee (nur Geschichte)

Shownotes

Manchmal erfüllen sich Wünsche nicht mit einem großen Zauber.
Manchmal kommen sie ganz leise. ✨

🎧 Dies ist die Montagsversion, nur die Geschichte ohne Meditation.
Perfekt zum Nachhören, wenn Du gestern beim Einschlafen das Ende verpasst hast. 😄


Das Hotel am Mondsee liegt zwischen stillem Wasser und alten Tannen.
Es gehört Elias Frank, einem Mann, der seit Jahren für alles sorgt:
den Empfang, die Küche, die Lampen am Steg.
Nur für eine Sache nicht mehr. Für sich selbst.

Dann ist da Maren.
Sie kommt mit Kräutern, Waldbeeren und Marmelade.
Und jedes Mal, wenn sie durch die Tür tritt, wird das Hotel ein bisschen heller.
Das findet zumindest Karla, Elias' zehnjährige Tochter.
Und die roten Wangen ihres Vaters bestätigen es still.

Eine eigene Geschichte von Alexandra, extra für ihre Hörerinnen geschrieben,
über zweite Chancen, ein Kind das klarer sieht als alle anderen,
und die Frage, wie viel Freiheit man braucht, um wirklich anzukommen.
Wie immer: Alles wird gut. ✨


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Sprecherin & Autorin: Alexandra Matthes
Musik & Klänge: Haegar Deutsch
Eigene Geschichten, echte Stimme, keine KI.
www.diemaerchentante.de

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Transkript anzeigen

00:00:02: Das Hotel am Mondsee.

00:00:05: Eine Geschichte von.

00:00:06: Alexandramatis war einmal ein großes altes Hotel, das direkt an einem stillen See lag.

00:00:34: Wenn morgens der Nebel über dem Wasser schwebte konnte man das Hotel kaum erkennen.

00:00:43: dann sah es aus als würde es auf den See treiben wie ein großes ruhiges Schiff.

00:00:59: hinter dem Hotel, begann der Wald.

00:01:04: Hohe Tannen standen dort dicht nebeneinander und wenn der Wind durch ihre Äste strich klang es manchmal wie ein leises Flüstern.

00:01:26: das Hotel am Mondsee war weit bekannt.

00:01:31: Geschäftsleute kamen von weit her angereist und wohlhabende Familien verbrachten dort ihre Wochenenden.

00:01:44: manche Gäste kehrten jedes Jahr zurück, weil sie sagten, nirgendwo könnte man so ruhig schlafen.

00:01:55: Wie dort am See – das Hotel gehörte Elias Frank.

00:02:12: Elias war ein angesehener Mann.

00:02:17: Er trug meist dunkle Hemden, sprach ruhig und höflich und wusste immer genau was zu tun war!

00:02:33: Er kümmerte sich um alles, um den Empfang das Küchenpersonal die Abrechnungen.

00:02:43: Die Einkäufe und darum dass die vielen Lampen am Steg abends pünktlich leuchteten.

00:02:58: Die Menschen mochten Ilias Frankseer aber nur wenige merkten, dass etwas in ihm still geworden war.

00:03:11: seit vielen Jahren lebte der verbittwette Elias allein mit seiner Tochter Carla.

00:03:22: Carla war zehn Jahre alt und sie liebte das große Haus am See, gleichzeitig führte sie sich manchmal jedoch darin wie ein Vogel in einem goldenen Käfig.

00:03:41: Sie durfte nicht alleine in den Wald, nicht allein ans Wasser, nicht zu weit weg vom Hotel.

00:03:53: Es ist zu gefährlich, sagte Elias dann.

00:04:01: Aber Carla glaubte manchmal, dass ihr Vater vor etwas ganz anderem Angst hatte.

00:04:10: Oft saß sie an ihrem Fenster und blickte hinaus zum Wald.

00:04:21: Dort zwischen den dunklen Tannen funkelte manchmal ein kleines Licht.

00:04:30: Dann dachte sie ein Maren.

00:04:37: Maren lebte in einem kleinen Haus am Waldrand.

00:04:44: Sie war eine der Lieferantenen.

00:04:49: Ein oder zweimal in der Woche kam sie ins Hotel und brachte duftende Kräuter, Gläser mit Honig, selbstgemachte Marmeladen, Waldbeeren und Blumen.

00:05:09: Wenn Maren das Hotel betrat, veränderte sich die Stimmung sofort.

00:05:16: Die Köche lachten mehr – die Angestellten wirkten fröhlicher!

00:05:23: Auch die Gäste waren plötzlich gelassener und entspannter, waren selbst war ganz anders als alle Menschen, die Carla sonst kannte.

00:05:41: Sie sprachen mit den Köchen, als wären sie alte Freunde – sie hatte manchmal Erde an den Händen oder Marmeladenflecke auf den Ärmeln.

00:05:56: Einmal fiel ihr mitten in der Eingangshalle ein ganzer Korb Äpfel herunter.

00:06:04: Die Äpfel rollten in alle Richtungen davon.

00:06:12: Na toll, sagte Maren und stemmte die Hände in die Hüften.

00:06:20: Jetzt haben wohl die Äpfeln beschlossen endlich frei zu leben!

00:06:27: Sogar der strenge Küchenchef musste daraufhin lachen.

00:06:33: Nur Elias reusperrte sich leicht und sagte vielleicht sollten sie in Zukunft kleinere Körbe verwenden.

00:06:46: Auch Carla sah genau dass ihr Vater dabei rote Wangen bekam.

00:06:54: Immer war das so!

00:06:56: Sobald Marin da war, wirkte Elias plötzlich jünger und jedes Mal wenn Marin wieder ging wurde er strenger.

00:07:16: Eines Abends saß Carla mit ihrem Vater allein im Speisesaal.

00:07:24: draußen stand der Mond über dem See.

00:07:32: Papa fragte Carla vorsichtig Magst du Maren?

00:07:45: Elias verschluckte sich beinahe an seinem Tee.

00:07:50: Natürlich mag ich Maren, sagte er schnell.

00:07:56: Alle mögen sie aber du magst sie mehr.

00:08:05: Elias stellte seine Tasse etwas zu hasstig ab.

00:08:11: Maren lebt anders als wir, sagte Erruch.

00:08:18: Sie ist freundlich Aber nun ja ein wenig zu chaotisch.

00:08:26: Das passt nicht zu uns.

00:08:30: Sie beliefert uns mit wunderbarer Ware, aber sie bringt zu viel

00:08:37: durcheinander.".

00:08:44: Carla spiegt.

00:08:47: Ich kann verstehen das du sie magst!

00:08:50: Aber komme nicht auf dumme

00:08:51: Gedanken!"

00:08:54: fügte Elias hinzu.

00:09:01: Carla hatte das Gefühl, dass ihr Vater Angst davor hatte, dass zuviel von Marins Freiheit in ihr Leben gelangen könnte.

00:09:15: In den nächsten Wochen dachte Carla oft darüber nach.

00:09:24: Doch je mehr ihr Vater versuchte, Carla von Maren fernzuhalten, desto neugieriger wurde das Mädchen bis sie eines Nachmittags heimlich das Hotel verließ.

00:09:49: Der See lag an diesem Tag still zwischen dem Bergen.

00:09:56: Carla lief den kleinen Weg entlang vorbei am Bootshaus und hinein in den Wald.

00:10:12: Geht tiefer.

00:10:13: sie ging, bis du ruhiger wurde es!

00:10:20: Es begann zu nieseln – und ein wunderbar herber- und erdiger Waldduft entfaltete sich.

00:10:34: Dann entdeckte sie zwischen den Tannen ein kleines Haus.

00:10:44: Vor der Tür standen Kräutertöpfe an einem Zaun Hingen Bündel aus Lavendl und getrockneten Blumen, Und aus dem Schornstein stieg Rauch auf.

00:11:05: Carla klopfte vorsichtig.

00:11:10: Kurz darauf öffnete Marin die Tür.

00:11:17: »Kala!«.

00:11:20: Zuerst sah sie überrascht aus

00:11:22: –

00:11:24: dann lächelte sie warm.

00:11:28: »Bist du wirklich allein hierher gelaufen?«.

00:11:33: Carla nickte.

00:11:35: »Hinein mit dir!« sagte Marin fröhlich.

00:11:41: Heute ist eindeutig Wetter für heiße Schokolade, warme Socken und mindestens drei Marmeladenbrote.

00:11:54: Im Haus war es warm und gemütlich auf dem Herd dampfte heiße schokolade.

00:12:04: Überall standen Pflanzen und es duftete nach frischem Brot.

00:12:14: Carla fühlte sich sofort wohl!

00:12:20: An diesem Tag zeigte Maren ihr wie man Kräuter trocknet, wie man Bären einkocht und woran man erkennt ob der Honig gut gelungen ist.

00:12:35: Und?

00:12:36: Woran erkennt man das?

00:12:39: fragte Carla neugierig.

00:12:43: Maren nahm einen Löffel Honig und probierte ihn.

00:12:48: dann schloss sie feierlich die Augen wenn man beim Probieren kurz vergisst dass draußen schlechtes Wetter isst.

00:13:01: Carla musste lachen.

00:13:06: von da an besuchte sie Maren öfter, heimlich.

00:13:14: Sie sammelten Waldbeeren, fuhren mit einem kleinen Boot über den See, backeten Brot und manchmal saßen sie einfach vor dem Haus und hörten den Wind in den Tannen zu.

00:13:38: Kala fühlte sich frei doch jedes Mal wenn sie zurück ins Hotel kam rügte sie ihr Vater Du darfst nicht ständig allein draußen sein.

00:13:55: Aber warum?

00:13:58: Weil Elias stockte, dann sagte er nur, weil ich das nicht möchte.

00:14:10: Carla verstand ihn nicht und irgendwann begann sie zu glauben dass ihr Wunsch niemals in Erfüllung gehen würde.

00:14:24: vielleicht würde Ihr Vater immer alleine bleiben.

00:14:37: wenn Sie nachts im Bett lag Dachte sie sich Geschichten aus.

00:14:44: Geschichten, in denen sie zusammen mit ihrem Vater und Marin durch den Wald spazierte.

00:14:57: Dann schlieb sie tief und fest ein Mit einem Lächeln auf ihren Litten.

00:15:21: Wochen später stand das große Sommerfest des Hotels vor der Tür.

00:15:29: Überall waren Blumen.

00:15:32: Kinder liefen lachend durch den Garten.

00:15:38: Am Abend spiegelten sich hunderte kleine Lichter im Wasser des Sees.

00:15:47: Marin halb in der Küche, sie schmückte die Tische mit Blumen und erzählte fröhliche Geschichten.

00:15:58: Die Köche lachten – und selbst Elias schmunzelte.

00:16:08: später am Abend begann es leicht zu regnen!

00:16:15: Die Gäste gingen langsam hinein, Carla Saß auf der Marmortreppe vor dem Hotel und beobachtete ihren Vater.

00:16:34: Er stand unten am Steg, Marin neben ihm.

00:16:41: Sie redeten leise miteinander.

00:16:45: Dann zog Elias etwas aus seiner Manteltasche hervor.

00:16:53: Marin sah überrascht aus.

00:16:58: Elias wirkte nervös, erreichte es ihr und sie umarmte ihn.

00:17:13: In diesem Moment wurde Carla klar, ihr Wunsch war längst in Erfüllung gegangen.

00:17:23: Nicht erst heute Abend – vielleicht schon an dem Tag als Maren zum ersten Mal mit Blumen, Beeren und Kräutern durch die Tür des Hotels gekommen war und ihr Vater begonnen hatte wieder zu lächeln.

00:17:52: und während unten am See Leise das Wasser gegen den Steg klang, freute sich Carla.

00:18:03: Denn manchmal erfüllen sich Wünsche nicht mit einem großen Zauber.

00:18:10: Manchmal kommen sie ganz leise Schritt für Schritt wie jemand der den Waldweg entlang geht und Blumen in den Händen trägt.

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