256 Das Waldhaus (Abendroutine & Märchen)
Shownotes
Erst ankommen - dann eine Geschichte, die Dich sanft in den Schlaf trägt. 🙏🏻✨
Diese Folge begleitet Dich mit zwei Teilen in die Nacht.
Teil 1: Abendroutine (~9 Min.)
Zuerst wirst Du durch eine leichte und entspannende Meditation geleitet.
Die Abendroutine enthält:
- Meditation zum Abend
- einen kurzen Tagesrückblick
- einen Dankbarkeits-Impuls
- und freundliche, beruhigende Worte für Regeneration und innere Ruhe
Kapitelmarken
00:00:29 Meditation
00:09:18 Märchen „Das Waldhaus"
Teil 2: Das Grimm-Märchen „Das Waldhaus"
Ein klassisches Waldmärchen frei nach den Brüdern Grimm, sanft und behutsam zum Einschlafen erzählt von Alexandra Matthes, auf Wunsch einer Hörerin.
Was im Märchen passiert:
Drei Schwestern verirren sich nacheinander im großen, stillen Wald. Weit zwischen den dunklen Baumstämmen leuchtet ein kleines Licht, und dahinter wartet ein stilles Waldhaus, in dem ein alter Mann mit seinen Tieren wohnt.
Die Schwestern finden dort Unterschlupf, doch während die beiden Älteren nur an sich denken, kümmert sich die Jüngste zuerst um die Tiere...
Wie immer wird zum Schluss alles gut. ✨
Nur das Märchen hören? 🎧
Diese Folge gibt es auch ohne Meditation, perfekt zum Nachhören am Montag
(Das Waldhaus (nur Märchen)),
wenn Du gestern beim Einschlafen das Ende verpasst hast. 📖
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Redaktion & Sprecherin: Alexandra Matthes
Musikalische Untermalung: Haegar Deutsch, www.haegar.live
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Transkript anzeigen
00:00:02: Das Waldhaus, entspannende Abendmeditation und ein Märchen frei nach den Brüdern Grimm.
00:00:14: Hallo und herzlich willkommen!
00:00:17: Ich freue mich, dass du wieder eingeschaltet hast um dich von mir meditativ und entspannen mit einer kleinen Abendroutine und mit einem Märchen in den Schlaf begleiten zu lassen.
00:00:33: Bestimmt hast es dir in deinem Bett schon gemütlich gemacht?
00:00:37: Und wenn du möchtest dann rückel und räkle dich noch einmal zurecht, nimm ein paar tiefe Atemzüge und gib deinem Körper die Bewegungen, die sich gerade gut anfühlen.
00:01:01: Wenn du soweit bist dann schließe wenn ich schon getan deine Augen werde ganz ruhig.
00:01:21: komm an jetzt und hier am Ende dieses einmaligen Tages hier in deinem Bett.
00:01:46: Beobachte für ein paar Momente nochmal deinen Atem, wie er ganz ruhig und gleichmäßig ein-und ausströmt.
00:02:10: Dann spür mal in dich hinein!
00:02:14: Was kannst du wahrnehmen?
00:02:18: Wie fühlst Du Dich gerade?
00:02:30: Lasse das was gerade ist gut sein.
00:02:35: so wie es jetzt ist.
00:02:38: So ist es nun einmal.
00:02:42: In einem anderen Moment Kann es wieder Ganz anders sein, vielleicht spürst du schon wie du mit jedem Atemzug ein bisschen mehr entspannst.
00:03:09: Mit jedem Ausatmen auf angenehme Weise immer schwerer in die Matratze singt.
00:03:27: Wenn du möchtest dann lasse doch gleich wenn ich es sage nochmal die Bilder deines Tages vor deinem inneren Auge auftauchen wie einen Film, den du dir ansiehst indem Du die Hauptrolle spielst.
00:03:50: Schau mal welche Sequenzen so auftauchen.
00:03:56: eine Minute für deine Bilder des heutigen Tages.
00:05:07: nun lade ich Dich ein ganz wertschätzend auf die Dinge zu blicken die heute besonders schön waren.
00:05:19: schau Mal dass Du mindestens drei Dinge zusammen sammelst für die du heute dankbar bist und lasse das warme, helle Gefühl der Dankbarkeit durch deinen Körper strömen.
00:05:38: Wofür bist Du heute dankba?
00:06:02: Atme nochmal tief ein!
00:06:08: Und lass mit dem Ausatmen – Die Bilder des Tages, die Bilder der Dankbarkheit und alle vielleicht noch vorhandene Anspannung los.
00:06:25: Lass Los.
00:06:35: Es gibt jetzt nichts mehr zu tun, als einfach nur zu entspannen.
00:06:46: Und das darf sich gut anfühlen!
00:06:55: Gemütlich?
00:06:57: Geborgen?
00:06:59: Darfst du jederzeit einfach einschlafen und so wie es sich heute ergibt – so ergibt er sich eben in den Momenten der Ruhe.
00:07:22: schon jetzt auch wenn du einfach nur da liegst Und mehr und mehr entspannst, finden all die wichtigen heilsamen Prozesse in deinem Körper statt.
00:07:40: Alles was vielleicht während des Tages etwas durcheinander gekommen ist kann nun wieder in die für dich genau richtige Ordnung gebracht werden – und dabei ist es ganz egal ob du darüber nachdenkst oder nicht!
00:08:01: Denn jede Zelle in dir weiß ganz genau, was zu tun isst….
00:08:14: Die Dinge?
00:08:15: dürfen sich zu deinem Wohl und zu deinim Besten entwickeln.
00:08:24: Und du wirst sehen, dass alles gut wird während du jetzt vielleicht schon immer schläfriger und immer müder wirst.
00:08:44: Lese ich dir ein altes Märchen vor und dich nämlich mit weit weit weg in eine andere Zeit wo du sicher und geborgen beobachten und belauschen darfst.
00:09:03: Was dort zuvor sich geht, war einmal vor vielen, vielen Jahren ein armer Holzhauer.
00:09:29: Er lebte mit seiner Frau und seinen drei Töchtern in einer kleinen Hütte ganz am Rand eines großen stillen Waldes.
00:09:42: Der Wald war so dicht und soweit dass man darin leicht den Weg verlieren konnte selbst wenn man ihn schon hundertmal gegangen war.
00:09:59: Eines morgens, als die Sonne noch tief stand und der Tau noch auf dem Gras glitzerte, machte sich der Holzhauer auf den Weg in den Wald an der Türschwelle, drehte er sich noch einmal um und sagte zu seiner Frau, schick mir heute die Älteste mit dem Mittagessen nach!
00:10:30: Und damit sie sich nicht verehrt?
00:10:33: Nehme ich einen Beutel mit Hirsekörnern und streue sie auf den Weg.
00:10:40: Die hellen Körner wird sie gut sehen können, Sie werden sie zu mir
00:10:46: führen.".
00:10:49: Seine Frau nickte.
00:10:52: Und die älteste Tochter stand währenddessen schon in der Küche und rührte die Suppe.
00:11:05: als die Sonne hoch über den Baumwippeln stand und ihre Barmen strahlen durch das Blätterwerkwarf machte sich das Mädchen auf den Weg.
00:11:21: Sie trug einen Korb mit einem Töpfchen warmer Suppe und ein Stück Brot, die Augen hatte sie auf dem Boden gerichtet und suchte nach den kleinen hellen Körnern.
00:11:43: aber kaum war sie im Wald, war die Körnerspur verschwunden.
00:11:52: Die Waldsperlinge, die Finken Amseln und Zeissinge hatten alle die Hirsekörner längst aufgepickt.
00:12:04: Das Mädchen schaute sich um, rechts standen hohe Bäume, links standen Hohe Bäumen vorne hinten überall nur Wald.
00:12:27: Sie lief ein Stück in diese Richtung dann einen Stück in Jene.
00:12:33: sie rief nach ihrem Vater aber der Wald trug ihre Stimme fort.
00:12:44: langsam Ganz langsam wurde der Wald dunkler.
00:12:54: Die Sonne versank hinter den Bäumen, die Schatten wuchsen und wuchsten bis alles in Dämmerung lag.
00:13:10: da raschelte es in den Ästen.
00:13:14: eine Eule begann zu rufen.
00:13:20: das Mädchen spürte wie ihr Herz ein wenig schneller schlug aber dann weit in der Ferne zwischen den dunklen Stämmen Ein Licht, ein warmes.
00:13:40: Goldenes Licht.
00:13:44: dort wohnen Menschen dachte das Mädchen.
00:13:51: Die werden mich bestimmt über Nacht aufnehmen.
00:14:00: Sie ging auf das Licht zu Stieg durch Fahne und Überwurzeln Und bald stand sie vor einem kleinen Haus.
00:14:17: Vor dem Haus lag ein weiter Waldsee Indem sich die Lichter der Fenster spiegelten Barm und hell in der Dunkelheit.
00:14:36: das Mädchen klopfte an.
00:14:37: – Herr Rhein rief eine raue Stimme, sie trat ein und klopfe an die Stubentür.
00:14:54: Nur Herr Rhein rief die Stimme wieder.
00:15:00: als sie öffnete sah sie einen alten eiskrauen Mann an einem Tisch sitzen.
00:15:11: er hatte sein Gesicht in beide Hände gestützt und sein weißer Bad floss ihm über den Tisch, fast bis zur Erde.
00:15:24: Am Ofen aber lagen drei Tiere sanft und still – ein Hühnchen mit weißem Gefieder, ein Hähnchen das den Kopf schläfrig zur Seite geneigt hatte und eine gefleckte Kuh die ruhig kaute Und mit ihren großen, dunklen Augen blinzelte.
00:16:01: Das Mädchen erzählte dem Alten wie sie sich verehrt hatte und bat um ein Nachtlager.
00:16:13: Der Mann nickte langsam und wandte sich an seine Tiere.
00:16:20: Schöne Hündchen!
00:16:22: Schön Händchen!
00:16:24: Und du schöne bunte Kuh!
00:16:26: Was?
00:16:27: Sagt ihr dazu, machte es.
00:16:37: Und das hieß wohl so viel wie... Ja, sie kann bleiben.
00:16:45: Hier ist Hülle und Fülle", sagte der Alte.
00:16:51: Geh in die Küche!
00:16:53: Und koche uns einen Abendessen.
00:16:59: Das Mädchen fand in der Küche alles was man sich wünschen konnte.
00:17:03: Er es kochte eine gute Speise, dampfend und duftend und stellte diese auf den Tisch.
00:17:17: Dann setzte sie sich zum Alten... ...und aß'.
00:17:22: Bis sie satt war, an die Tiere dachte sie dabei nicht.
00:17:33: Als sie müde wurde fragte sie, wo ist ein Bett in das ich mich legen kann?
00:17:42: Der Alte zeigte zur Treppe.
00:17:47: Oben findest du eine Kammer mit zwei Betten, schüttelte die Kissen auf und decke sie mit frischen Leinen.
00:18:01: Das Mädchen bezog jedoch nur das Eine-Bett und legte sich hinein.
00:18:09: Schnell schlief sie ein, nach einer Weile kam der Alte mit einem Licht die Treppe hinauf.
00:18:29: Er beleuchtete das schlafende Mädchen, schüttelte langsam den Kopf öffnete eine Falttür im Boden und ließ es sacht in den Keller hinab.
00:18:57: Am nächsten Morgen in der Hütte des Holzhowers machte sich die Mutter Sorgen.
00:19:06: Sie hat sich wohl verehrt, sagte sie und ihr Mann antwortete.
00:19:17: Morgen kommt sie sicher wieder!
00:19:24: Am nächsten Tag schickte der Holzhauer die zweite Tochter im Mittagessen zu bringen – diesmal nahm er Linsen mit.
00:19:37: Die wird man besser sehen, sagte er aber die Waldvögel pickten auch die Linse auf eine nach der anderen, und so geschah mit der zweiten Tochter dasselbe wie mit der ersten.
00:20:05: Sie verirrte sich, fand das Waldhaus aß mit dem Alten, vergaß die Tiere und als sie schlief ließ der Alte sie in den Keller zu ihrer Schwester herab.
00:20:35: Am nächsten Morgen säufste der Holzhauer tief.
00:20:41: Dann muss heute wohl unsere Jüngste gehen.
00:20:48: Die Mutter erschrak.
00:20:51: Soll ich mein jüngstes Kind auch noch verlieren?
00:20:57: Hab keine Sorge, sprach der Vater sanft.
00:21:02: Unsere Jüngeste ist klug und hat ein gutes Herz.
00:21:10: Er nahm diesmal Erbs mit.
00:21:14: Die sind groß und rund – und die sieht man gut!
00:21:20: Aber….
00:21:21: Als das jüngste Mädchen in den Wald trat, hatten die Waldvögel die Erbsen schon längst im Kopf.
00:21:31: Keine einzige war übrig – Das Mädchen stand mitten im Wald und wusste nicht wohin.
00:21:45: Sie dachte an Ihren Vater der hungrig auf sie wartete.
00:21:59: da draußen sein mussten.
00:22:09: Sie lief hierhin und dorthin, rief die Bäume, lauschte der Stille – aber der Wald gab keine Antwort!
00:22:27: Dann brach die Nacht herein, leise und weich wie ein dunkles Tuch.
00:22:46: In den Bäumen raschelte es irgendwo, riefe ein Kölzchen und dann weit hinten zwischen den Stämmen Ein Licht, das Mädchen atmete tief durch und ging darauf zu.
00:23:15: Bald stand sie vor dem kleinen Haus am Waldsee mit den hell erleuchteten Fenstern.
00:23:25: Sie klopfte an – herein!
00:23:31: rief die raue Stimme.
00:23:35: Das Mädchen öffnete die Tür trat in die Stube und sah den alten eiskrauen Mann an Tisch den Bad bis fast auf die Erde, die drei Tiere still am Ofen.
00:24:00: Sie verneigte sich freundlich und erzählte wie sie sich verehrt hatte.
00:24:11: der Alte fragte seine Tiere schön Hündchen, schön Händchen und du schöne bunte Kuh.
00:24:20: was sagt ihr dazu?
00:24:28: sagten die Tiere?
00:24:33: Hier ist Hülle und Fülle, sprach der Alte.
00:24:39: Koch uns einen Abendessen!
00:24:44: Das Mädchen ging zur Feuerstelle Und bevor es auch nur einen Topf anrührte kniete er sich zu den Tieren am Ofen.
00:25:00: Sie strich dem Hühnchen über das weiße glattige Fieder ganz langsam das Hühhnchenschloss die Augen und schmiegte sich an die Hand dann strich sie dem Hähnchen über den Rücken, und das Hähhnchen gluckste leise und zufrieden.
00:25:30: Und schließlich kraulte sie der bunten Kuh die Wangen dann sanft bis sie ku tief und zu friedensäufzte.
00:25:46: ihr müsst Hunger haben, sagte das Mädchen wartet ich sorge für euch.
00:25:58: Sie fand Gerste im Vorrat und streute diese vor Hühnchen und Hähnchen.
00:26:08: Dann trug sie der Kuh einen ganzen Arm voll Duften des Heu herein, und einen Eimer frisches Wasser.
00:26:19: Ühnchen-und-Hähnchentranken steckten den Schnadel ins Wasser, hoben den Kopf und ließen das Wasser die Kehle hinunterinnen – und die bunte Kuh trank in langen behaplichen Zügen.
00:26:42: Lass es euch schmecken ihr Lieben!
00:26:45: sagte das Mädchen, dann kochte sie eine gute duftende Suppe.
00:26:57: Sie trug diese an den Tisch und stellte sie vor dem alten Mann.
00:27:06: Als sie alles aufgeräumt hatte und sich setzte sah sie dass der Alte einen großen Teil der Suppe für sie aufgespart hat.
00:27:20: Sie aß von dem was übrig geblieben war und war dankbar dafür Als Hühnchen und Hähnchen die Köpfe zwischen den Flügel steckten.
00:27:40: Und die bunte Kuh, schläfrig mit den Augen zu blinzeln begann, beugte sich das Mädchen vor und fragte mit einem Lächeln schön Hühhnchen, schön Hähnnchen – und du schöne bunte Ku!
00:28:00: Was sagt ihr dazu?
00:28:07: sagten die Tiere und sie schienen zur Flüstern.
00:28:16: Du hast mit uns gegessen, du hast mit und getrunken.
00:28:20: Du hast uns alle wohl bedacht.
00:28:24: Wir wünschen dir eine gute Nacht!
00:28:34: Das Mädchen stieg die Treppen hinauf, schüttelte die Federkissen auf, deckte beide Decken mit frischen Leinen.
00:28:47: Der Alte kam nach, legte sich in sein Bett und sein weißer Bad reichte ihm bis fast An die Füße, das Mädchen legte sich in das andere.
00:29:11: Sie faltete die Hände, dachte noch einmal an ihre Mutter, ihren Vater und die Schwestern – und schlief ein!
00:29:27: Und es schliff ruhig, tief und fest bis es Mitternacht war, begann etwas zu geschehen.
00:29:52: in den Wänden Fing es an zu knistern.
00:29:58: Erst ganz leise, kaum hörbar Dann immer lauter.
00:30:10: Eine Tür sprang auf Die Balken stöhnten Als würden sie sich aus langen Jahren lösen.
00:30:23: Dann donnerte er es und krachte Als würde das ganze Haus sich schütteln Als würde es sich Von einer alten Hülle befreien.
00:30:41: Das Mädchen horchte.
00:30:45: Sie hatte keine Angst.
00:30:48: Irgendetwas in ihr wusste, dass das was geschah gut war wie eine Last die abfällt wie ein langer befreiender Atem und dann stille ganz tiefe stille.
00:31:19: Das Mädchen schlief weiter tief und fest.
00:31:33: als am Morgen das Sonnenlicht durch die Fenster fiel Öffnete sie die Augen.
00:31:43: Sie lag in einem großen hellen Saal, rings um sich sah sie goldene Blumen auf grünem Seidengrund, die an den Wänden in die Höhe wuchsen.
00:32:04: Das Bett war groß und fein Die Decke aus rotem Sand Auf einem goldenen Stuhl.
00:32:15: neben dem Bett stand ein paar Pantoffeln Perlen bestickt.
00:32:24: Das Mädchen setzte sich auf und rieb sich die Augen, drei Diener in kostbarer Kleidung, traten ein und verneigten sich tief.
00:32:43: Was wünschte ihr?
00:32:47: Ich muss aufstehen, sagte das Mädchen etwas verlegen und die Tiere füttern – und dem Alten eine Suppe kochen.
00:33:02: Sie sah sich nach dem anderen Bett um aber Da lag kein alter grauer Mann, da lag ein junger Mann mit hellem Haar der gerade seine Augen öffnete.
00:33:24: Er lächelte als er erwachte und richtete sich auf.
00:33:37: Ich bin ein Königssohn sagte er.
00:33:43: eine böse Hexe hat mich verwünscht.
00:33:47: ich sollte als alter Grauermann in diesem Waldhaus leben bis der Bann gebrochen würde.
00:33:56: Meine drei Diener waren mit mir verwünscht, sie lebten als Hühnchen, Hähnchen und als bunte Kuh mit mir im Haus – und der Bannen konnte nur fallen wenn ein Mädchen käme das so gütig wäre dass es nicht nur den Menschen sondern auch den Tieren sein Herz öffnet.
00:34:25: er sah sie an ruhig Und warm, du bist dieses Mädchen.
00:34:36: Heute Nacht um Mitternacht ist der Bann gebrochen – das Waldhaus ist wieder mein Schloss!
00:34:48: Das Mädchenschwieg einen Moment und schaute aus dem Fenster in den Morgen.
00:35:02: Sie blickte auf den glitzenden See die Bäume, die im Sonnenlicht standen und irgendwo sang ein Vogel.
00:35:19: dann fragte sie leise.
00:35:23: Und?
00:35:24: Was ist mit meinen
00:35:25: Schwestern?".
00:35:28: Sie sind wohl auf, sagte der Königssohn.
00:35:34: Ich habe sie im Keller verwahrt, wo es ihnen an nichts gefehlt hat.
00:35:41: Er sannte seine Diener aus um Vater und Mutter des Mädchens zur Hochzeitsfeier einzuladen und bald zog die ganze Familie ins Schloss ein – und die Schwesten.
00:36:02: Die haben aus ihrer Geschichte gelernt, auch auf andere zu achten.
00:36:10: Da war kein Vorwurf mehr – nur Freude!
00:36:18: So wurde aus dem stillen Waldhaus ein Ort voller Lichterglanz und sie lebten glücklich und in Frieden.
00:36:38: Und wenn sie nicht gestorben sind dann leben Sie auch heute noch und dir wünsche ich eine gute Nacht, einen tiefen und erholsamen Schlaf und schöne Träume.
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