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258 Der rätselhafte Bettler, Neuauflage (Abendroutine & Märchen)

Shownotes

Abendentspannung & Märchen aus Indien, neu erzählt von Alexandra Matthes.
SOMMERPAUSE - Sommermärchen, Neuauflage von Folge 84.

Ein zerlumpter Bettler liegt quer über dem Weg zum Fluss, und nur die jüngste der drei Schwestern begegnet ihm mit einem freundlichen Herzen.

☀️Dies ist ein Sommermärchen. Während meiner Sommerpause hole ich ein paar meiner liebsten Folgen noch einmal hervor, von Haegar neu gemastert und neu vertont, damit sie sich anfühlen wie frisch erzählt.

Diese Folge nimmt Dich in zwei Teilen mit in die Nacht: Zuerst eine sanfte Abendroutine zum Ankommen, dann die Geschichte, die Dich ins Träumen trägt.

Teil 1: Abendmeditation (~10 Min.)
Zuerst kommen wir gemeinsam zur Ruhe. Die Abendroutine enthält:

  • Meditation zum Abend
  • einen kurzen Tagesrückblick
  • einen Dankbarkeits-Impuls
  • und freundliche, beruhigende Worte für Regeneration und innere Ruhe in der Nacht

Teil 2: Märchen „Der rätselhafte Bettler“
In einem vornehmen Haus leben drei Schwestern. Die beiden älteren sind hochmütig, doch die jüngste, Tara, ist gütig und reinen Herzens.
Eines Morgens liegt ein zerlumpter Bettler quer über dem Weg zum Fluss. Während die älteren Schwestern achtlos über ihn hinwegspringen, geht Tara behutsam um ihn herum, um ihn nicht zu stören.
Was sie da noch nicht ahnt: Der Bettler trägt ein Geheimnis und eine Gabe, die ihr ganzes Leben verwandeln wird.

Ein altes indisches Märchen, hier als Sommermärchen neu gemastert und neu vertont.

Die Geschichte wird von sanften Klängen und Musik begleitet.

Wie immer: Alles wird gut. ✨


Kapitelmarken
00:00:00 Anmoderation
00:01:10 Abendmeditation
00:10:33 Der rätselhafte Bettler


Nur die Geschichte hören? 🎧
Diese Folge gibt es auch ohne Meditation, perfekt zum Nachhören am Montag, wenn Du gestern beim Einschlafen das Ende verpasst hast. 📖

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Geschrieben, eingesprochen & bearbeitet von: Alexandra Matthes
Ein Märchen aus Indien, neu erzählt von Alexandra Matthes (Neuauflage von Folge 84)
Musikalische Untermalung: Haegar Deutsch, www.haegar.live
www.diemaerchentante.de

Copyright Alexandra Matthes 2026

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Transkript anzeigen

00:00:01: Der rätselhafte Bettler, entspannende Abendmeditation und ein Märchen aus Indien.

00:00:16: Herzlich willkommen zu dieser neuen Einschlaffolge!

00:00:19: Und zum Beginn meiner Sommermärchen.

00:00:23: Ich mache jetzt nämlich eine Sommerpause ohne wirklich Pause zu machen.

00:00:29: Das bedeutet in den nächsten Wochen hole ich aus meinem großen Märchenschatz alte Lieblinge wieder hervor Märchen aus fernen Ländern und selbstgeschriebene.

00:00:41: Die Folgen werden neu gemastert und vertont, und sind also ein klein wenig schöner als sie es früher waren.

00:00:49: Heute reisen wir nach Indien!

00:00:53: Also mach es dir gemütlich, atme einmal tief durch... ...und lass uns beginnen.

00:01:11: Mach es dir in deinem Bett bequem.

00:01:18: Rückl dich zurecht.

00:01:21: Recke und strecke dich nochmal.

00:01:27: Atme dabei ganz.

00:01:29: Tief ein und aus.

00:01:38: Und wenn du es nicht schon getan hast, dann schließe deine Augen!

00:01:51: Versuche mit geschlossenen Augen Deine Umgebung wahrzunehmen.

00:02:00: Stelle dir den Raum vor, indem du da liegst.

00:02:16: Dann stelle dir vor Du könntest dich selbst sehen Dort im Bett liegend Ganz ruhig und friedlich.

00:02:45: Der Tag ist vorbei Und es gibt nichts mehr zu tun, außer ganz faul und gemütlich im Bett zu liegen.

00:03:01: Immer müder und müder zu werden – und nach und nach einfach einzuschlafen!

00:03:17: Du weißt das.

00:03:17: der Schlaf verschiedene Phasen hat Anfang, du kommst zu noch alles mit was außen herum passiert und dann immer weniger und weniger und irgendwann wirst du dann ganz tief und fest eingeschlafen sein, einfach so.

00:03:49: Und jetzt findest Du Dich noch irgendwo dazwischen – zwischen dem heutigen Tag, den ganzen Aktivitäten und Gedanken und Gesprächen und was auch immer heute passiert ist?

00:04:07: Und im ruhigen Tiefen Schlaf der Nacht!

00:04:17: Lass Dir doch nochmal in den Sinn kommen, was heute so alles passiert Was du erlebt hast, schau mal welche Bilder so auftauchen.

00:04:33: Wenn Du an heute denkst ich gebe dir dafür eine Minute Ruhe und wenn Du so einen heutigen Tag zurückdenkst wofür bist Du denn heute besonders dankbar?

00:06:03: versuche mindestens drei Dinge zusammen zu sammeln für die Du dankbar bist?

00:06:47: Und dann komm ganz an In deinem Bett spüre, wie du da liegst.

00:07:00: Spüre die Schwerkraft und stell dir vor, du könntest alle noch vorhandene Anspannung allen Ballast einfach nach unten abgeben.

00:07:35: Lass los!

00:07:39: Alles Gewesene, alles Schwere – und vielleicht merkst Du schon, wie Du immer entspannter ganz angenehm in die Matratze singst.

00:08:11: Dein ganzer Körper wunderbar entspannt, nichts mehr zu tun.

00:08:27: Nur noch entspannen – einfach liegen!

00:08:34: Du darfst jederzeit einschlafen, spüre wie dein Atem ganz sanft ein- und ausströmt, spüre das Heben und das Senken einer Brust jedem Atemzug.

00:09:18: Und vielleicht möchtest du dich schon ganz langsam davon träumen?

00:09:26: an einen schönen Ort der Erholung, kommst an in einem großen Garten, in dem ein sehr vornehmes Haus steht.

00:09:48: Umgeben von Hügeln und sanften Tälern und ein zarter Duft von Blumenwiesen – erreich dich!

00:10:17: Und hier beginnt unsere Geschichte die du ganz nebenbei belauschen darfst.

00:10:39: In einem vornehmen Hause lebten einmal drei Schwestern.

00:10:48: Alle drei waren gleichermaßen klug, tüchtig und schön.

00:10:58: Ihre Schönheit glich den wilden Berggrüßern Themen – und zog viele Freier an!

00:11:10: Die Freier schwirrten ständig um sie herum wie die Bienen, um duftende Honigblüten.

00:11:22: Die beiden älteren Schwestern waren hochmütig, keiner der jungen Burschen genügte ihren Ansprüchen.

00:11:32: Und an jedem hatten sie etwas auszusetzen – der eine war ihnen zu arm und der andere war ihnen so groß, der nächste wiederum war ihnen too klein.

00:11:53: Keiner wies alle die Eigenschaften auf, die sie sich von ihrem künftigen Gemahl erträumten.

00:12:05: Viel bescheidener dagegen war Tara, die jüngste Schwester.

00:12:12: Sie war reinen Herzens und wünschte sich nur einen fleißigen Jüngling mit dem sie gut zusammenleben konnte.

00:12:26: Eines schönen Morgens trat die älteste Schwester vor das Hoftor.

00:12:35: auf dem Rücken mit Bändern befestigt trug sie eine goldene Schale.

00:12:44: Mit dieser Schale sollte sie vom nahen Fluss her Wasser holen, doch wie erschrak sie als sie vor ihren Füßen einen Bettler in Lumpen quer über den Weg liegen sah?

00:13:05: Sie fuhr mit der Hand in der Luft herum und rief ihm zu Platz da!

00:13:11: Platz da versperre mir nicht den Weg zum Wasserholen.

00:13:18: Der Bettler blinzelte sie an und brummte, wozu so hast ich?

00:13:26: Mädchen!

00:13:27: Wenn du nur Wasser holst hochmütig entgegnete das Mädchen.

00:13:36: Der Vater braucht Wasser um Wein anzusetzen Und ich will mein Haar waschen.

00:13:44: Ich habe keine Zeit hier länger herum zu stehen.

00:13:51: Ich kann aber nicht aufstehen sagte der Bettler seine Augen öffnend.

00:14:00: Wenn du Wasser holen willst, so musst du schon über mich hinwegsteigen.

00:14:08: Wenn es weiter nichts ist", antwortete sie pralend und dabei war sie auch schon mit einem Hopser über ihn hinweg gesprungen.

00:14:28: Am nächsten Tag ging die zweite Schwester zum Wasserholen.

00:14:36: Sie hatte eine silberne Schale auf den Rücken gebunden und trat damit zum Tor hinaus.

00:14:48: Aber als sie den gleichen Bettler quer über den Weg liegen sah, wich sie ein paar Schritte zurück.

00:14:57: – Gib den Weg frei!

00:15:02: rief sie ihn an.

00:15:05: Ich will Wasser holen.

00:15:09: Der Bettler schlug die Augen auf und wollte wissen warum sie so ungeduldig sei.

00:15:19: Mutter will die Butter spülen Ich will mein Haar waschen, fuhr sie ihn an.

00:15:28: Daher kann ich mich hier nicht so lange aufhalten – der Wettler strich nur über seine zerlumpte Filzkutte und meinte, wenn du Wasser holen willst dann steig nur getrost über mich hinweg!

00:15:52: Ich kann nicht

00:15:52: aufstehen.".

00:15:57: Das Mädchen prallte genau wie ihre Schwester über den Bettler hinweg.

00:16:12: Am dritten Tage war die Reihe an Tara, der jüngsten Schwester.

00:16:21: Fröhlich nahm sie die große Perlmochale und ging zum Tor hinaus.

00:16:33: Verwundert blieb sie stehen, denn quer über dem Weg lag ein Bettler.

00:16:44: Sie beugte sich voller Mitleid zu dem alten Mann herunter Und bat ihn behutsam.

00:16:52: Ich will Wasser holen, lass sie mich bitte vorbei ohne sich zu rühren und ohne die Augen zu öffnen," sagte der Bettler.

00:17:08: »Ich versperre doch niemandem den Weg.

00:17:11: Spring nur über mich hinweg!

00:17:17: Ich wage aber nicht, über euch

00:17:19: hinwegzuspringen.".

00:17:23: Und so ging sie ganz vorsichtig.

00:17:26: um ihn nur nicht zu stoßen oder zu treten – dem Bettler herum und an ihm vorbei, rannte sie hinab zum Fluss den zart grüne Weidensäumten.

00:17:51: Das kristallklare Wasser lud ein einen Morgentrunk zu nehmen.

00:18:01: Tara setzte ihre Schale ab und beugte sich über das Ufer um aus ihren Händen ein paar Schlucke des erfrischenden Wassers zu nehmen.

00:18:19: Als sie fertig getrunken hatte, begannen sie mit einer Kelle die große Schale voll zu schöpfen.

00:18:31: Doch als sie sich bückte und die Schale aufnehmen wollte stand der zerlummte Bettler vor dem Mädchen.

00:18:45: Ich will dir helfen, die Schalen hochzuheben!

00:18:50: Erfreut über den hilfsbereiten Bettler hockte sich Tara nieder und rückte die Tragremen auf den Schultern zurecht.

00:19:03: Zwar packte der Bettler mit kräftigen Händen zu, aber es schien nicht weit her zu sein – mit seiner Geschicklichkeit!

00:19:15: Denn plötzlich ließ er los.

00:19:21: Mit einem lauten Krach fiel die große Perlmutschale zur Boden Und zerschlug auf dem Stein.

00:19:37: aus Angst vor dem Schelten ihrer Mutter und betrübt, wegen der zersprungenen Schale fing Tara an zu weinen.

00:19:51: Doch!

00:19:53: Der Bettler schien das Unglück überhaupt nicht ernst zu nehmen.

00:20:00: Um diese Schale solltest du dich wirklich nicht grämen.

00:20:04: Ich werde dir eine andere besorgen, Tara Weintel nur umso heftiger, da sie genau wusste dass nirgends auf der Welt eine solche ein zweites Mal existierte.

00:20:24: Und dann fehlte es doch gewiss dem Bettler an Geld, um eine so schöne Wasserschale anfertigen zu lassen.

00:20:37: Während sich das Mädchen noch immer nicht beruhigen konnte, setzte der Bettler die schönen Stücke der zerbrochenen Schale wieder zusammen.

00:20:51: Erstrich mit der Hand über die Risse und Mit einem Mal sah die Schale noch schöner aus als vor dem.

00:21:03: – Schau an!

00:21:09: Bist du nun zufrieden?

00:21:14: Fassungslos, streckte Tara die Hand nach der Schale aus.

00:21:20: und wie erstaunte sie erst, als sie sah, dass die Scharle bereits mit Wasser gefüllt war so, als ob sie nie ausgelaufen wäre.

00:21:36: Der Kummer verflog da sich Die Gewissheit einstellte, einen Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten vor sich zu haben.

00:21:51: Sie sagte zum Bettler neben dem Herdfeuer liegen könnte.

00:22:24: Da wird vielleicht die Mutter dagegen sein, antwortete Tara Zögert.

00:22:31: Sie mag nämlich Bettler nicht leiden aber seid nicht ungehalten.

00:22:37: deswegen ich werde versuchen sie umzustimmen.

00:22:46: du brauchst nicht besonders zu bitten.

00:22:48: meine Dwegen wenn die Mutter da gegen sein sollte dann gib ihr einfach was unten in der Schale liegt.

00:23:00: Wenn die Mädchen auch nichts aufgefallen war, als es in die Schale geschaut hatte, so vertraute es dem Bettler doch.

00:23:13: Tara nahm die Wasserschale und trug sie nach Hause.

00:23:24: Zuhause angekommen schüttete sie das Wasser in einen Kupfer-Bottig.

00:23:33: dabei berichtete sie der Mutter über das Anliegen des Bettlers.

00:23:42: Die Mutter brauste auf, kannst du einem zerlumpen Bettler ins Haus bringen.

00:23:49: Der ist sich am Herdfeuer gemütlich machen will.

00:23:57: Bei diesen Worten sprang ein goldblitzendes Ding aus der Wasserschale und rollte über den Boden.

00:24:10: Tara erklärte der Mutter das ist ein Geschenk für dich vom Bettler.

00:24:19: als die Mutter sah dass es ein kostbarer Goldring war Stimmte sie gleich freudig zu.

00:24:31: Freilich, hol ihn nur herein!

00:24:34: Es wird sich schon ein Plätzchen für ihn finden.

00:24:41: Am Abend saß die Familie zusammen um noch ein wenig zu plaudern.

00:24:50: Der Vater schlöfte seinen Buttertee Die Mutter spannen Schafswolle und man sprach über die Herzensangelegenheiten der Töchter.

00:25:09: Ich möchte einen indischen Fürsten heiraten, sagte die älteste Tochter.

00:25:17: Und ich wäre schon mit einem tibetischen Prinzen zufrieden, meinte die zweite.

00:25:27: Als der Vater Tara fragte, schwieg sie verlegen.

00:25:35: in diesem Moment klopfte es an der Tür und der Bettler kam herein.

00:25:51: er sprach für eure jüngste Tochter möchte ich gerne den Hochzeitsbitter machen.

00:26:01: Solch ein schönes Mädchen sollte niemand anders als Gongzira heiraten, noch niemand hatte je diesen Namen gehört.

00:26:17: Niemand wusste wer Gongzirah war und wo er wohnte.

00:26:25: Angesichts des zerlumpten Bettlers dachten die Eltern nichts anderes als das Gongziran.

00:26:33: einer seinergleichen sei arm, abgerissen und verachtet.

00:26:44: Da wandte sich der Bettler an die Jüngste – Gong Zira ist ein guter Mensch!

00:26:52: Würdest du ihn heiraten um das Mädchen zu überzeugen?

00:27:00: Fuhrt er Bettler fort.

00:27:04: Du würdest mit Gong Zirah ein glückliches Leben führen.

00:27:08: Ich meine es ehrlich mit dir Und sage dir Die volle Wahrheit.

00:27:18: da erinnerte sich Tara der morgendlichen Begegnung.

00:27:23: Sie hielt es nun für ganz ausgeschlossen, dass der Bettler sie belügen sollte.

00:27:34: Ich vertraue euch und möchte Konkzira heiraten!

00:27:39: Aber wo wohnt er?

00:27:42: Was ist er für ein

00:27:43: Mensch?!

00:27:47: Du bist wirklich ein kloges Mädchen.

00:27:51: Du brauchst mir nur zu folgen – ich werde dir dann den Weg zeigen.

00:28:00: Sogleich wandte sich der Bettler der Tür zu und ging davon.

00:28:09: Da Tara ihm sofort nach lief, riefen die Eltern aufgebracht hinter der Tochter her.

00:28:20: Überleg es dir gut – und bereue deinen Schritt nicht!

00:28:24: Wenn du einmal fortgegangen bist wird dich das Elternhaus nie mehr aufnehmen.

00:28:32: Auch die beiden Schwestern ließen es nicht an Schmähworten fehlen.

00:28:42: trat hinaus ins Freie und in der Dunkelheit war keine Spur mehr, von dem Bettler zu sehen.

00:29:01: Doch der Mond tauchte das Land in sein mildes Licht und ließ den Wanderstab des Bettlers in geheimnisvoller Weise aufleuchten, so dass Tara sah wohin der Weg führte!

00:29:29: Sie wanderte rastlos durch Täler, über Berge ohne zu zählen wie oft Sonne und Mond über den Himmel gezogen waren bis sie eines Tages an eine Bergweide gelangte.

00:29:55: Dort grasste eine riesige Schafherde.

00:30:03: Tara fragte den Hirten ist hier ein Bettler vorbeigekommen?

00:30:12: Nein sprach der Hirte.

00:30:17: Nur Gong Zira war hier.

00:30:20: Und das sind seine Schafherden, Tara dankte dem Hirten und ging weiter.

00:30:37: Nach einiger Zeit traf sie einen Rinderhirten.

00:30:43: Den fragte sie, Hirte!

00:30:47: Habt ihr hier einen Bettler gesehen?

00:30:52: Ein Bettler war nicht hier, antwortete der Hirte aber Gong Zirah hat gerade seine Herde besucht.

00:31:02: Soweit euer Auge blickt, alles hier gehört ihm.

00:31:10: Tara verabschiedete sich höflich vom Rinderhirten und ging weiter bis sie zu einem prächtigen Palast kam dessen goldenes Dach in der Sonne glänzte.

00:31:38: Ara bande sich an einen weißharigen Alten, der ihr gerade entgegenkam.

00:31:46: Erwürdiger Alter.

00:31:48: Habt ihr hier einen Bettler gesehen?

00:31:53: Nein, mein Kind.

00:31:55: Ich sah nur Gomzira, der gerade zurückgekehrt ist und bitte sagt mir, welche Heiligkeit hier in diesem Kloster verehrt wird!

00:32:14: Güthig vor der alte Fort – das ist kein Kloster, mein kind Das ist Gomziras Palast.

00:32:28: Geh nur diesen Weg weiter, erwartet bereits auf dich.

00:32:38: Sie bedankte sich bei dem freundlichen alten Mann und ging zum Palast der Wuchsen mit einem Mal aus dem Boden den es berührte ganze Büsche farbenprächtiger Blumen.

00:33:03: ein wundervoller Duft breitete sich in verschwenderischer Fülle ringsumher aus, die Blumenallee von einer Geisterhand.

00:33:21: Gleichsam als Ehrenspalier zur festlichen Begrüßung geschaffen, zog sich bis zum Felsenfundament des Palastes hin.

00:33:41: Als Tara die Stufen heraufschritt öffnete sich das Tor und Gonzira kam ihr mit einer Schaf von Dienern entgegen.

00:34:01: Die Diener trugen auf ihren vorgestreckten Händen glanzvolle Gewänder und Schmuck aus Perlen, Korallen und Edelsteinen.

00:34:18: Gongzira war ein wunderschöner kräftiger Jüngling – und er trug Tara so dann seinen Wunsch vor Sie heiraten zu wollen, er gefiel ihr und sie stimmte voller Freude zu.

00:34:48: Gong Zira war ein liebenswerter Mensch der als Bettler verkleidet.

00:34:55: nur das gütige Herz des Mädchens hatte er proben wollen.

00:35:05: Während Gong Zirah auf seinem goldenen Lager saß liess sich Tara auf einer silbernen Liege nieder.

00:35:18: Sie streifte sich, ein Regenbogen gewandt über und legte den Silbernen Schmuck an.

00:35:31: Sie wählten einen glückverheißenden Tag um im prächtigen Palast eine glanzvolle Hochzeit zu feiern!

00:35:49: Wenn sie nicht gestorben sind so leben sie auch heute noch in diesem wunderschönen Palast von Blumen umgeben, irgendwo in Indien.

00:36:14: Und dir wünsche ich eine gute Nacht mit schönen Träumen!

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