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Die Sternenfrau, Neuauflage (nur Geschichte)

Shownotes

Auch Du kannst leuchten wie die Sterne. Das flüstert die Sternenfrau einer alten Frau zu, in einer klaren Nacht am Rand des Waldes.

🎧 Dies ist die Montagsversion, nur die Geschichte ohne Meditation.
Perfekt zum Nachhören, wenn Du gestern beim Einschlafen das Ende verpasst hast. 😄
Du möchtest einen wundervollen Abschluss für Deinen Tag? Die Sonntagsfolge mit Abendroutine und Meditation findest Du hier: 257 Die Sternenfrau, Neuauflage

Was in der Geschichte passiert:
Am Rand eines stillen Waldes liegt ein kleines Dorf, in dem die Menschen ihre Träume nach und nach beiseitegelegt haben.
In einer klaren Nacht begegnet die älteste Frau des Dorfes der geheimnisvollen Sternenfrau, und etwas, das lange verborgen lag, beginnt sich zu regen: Sehnsüchte, Talente, Mut und das Licht, das in jedem Menschen leuchtet.
Nach und nach lädt die alte Frau ihre Nachbarn ein, wieder auf das zu vertrauen, was sie einst erfüllt hat. Werden die Menschen bereit sein, ihrem inneren Licht zu folgen?

Das ist eine ganz besondere Folge für mich. „Die Sternenfrau" war die erste Geschichte, die ich selbst geschrieben habe, eine Herzensfolge, hier in einer neu gemasterten Fassung. Eine eigene Geschichte, extra für meine Hörerinnen geschrieben.

Die Geschichte wird von sanften Klängen und Musik begleitet.

Wie immer: Alles wird gut. ✨


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Geschrieben & eingesprochen von: Alexandra Matthes
Eine eigene Geschichte von Alexandra Matthes (Neuauflage von Folge 198)
Musikalische Untermalung: Haegar Deutsch, www.haegar.live
www.diemaerchentante.de

Copyright Alexandra Matthes 2026

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Transkript anzeigen

00:00:02: Die Sternenfrau, eine gute Nachtgeschichte von Alexandra Mattes.

00:00:20: In einer Zeit in der die Sterne noch leuchtender und die Nächte voller Magie waren lebte eine Frau, die nicht von dieser Welt zu sein schien.

00:00:37: Manche sagten sie sei eine Tochter des Nordwindes andere flüsterten Sie sei eine alte Göttin, die über die Menschen wachte.

00:00:54: Die Alten nannten sie die Sternenfrau, denn ihr Haar glänzte silbern und ihre Augen funkelten wieder nach Timme.

00:01:10: Ihr helles Gewand schimmerte wie Mondlicht das sich auf ruhige Wasserspiegelte und überall wo sie entlang ging hinterließ sie eine Spur aus glitzern dem Staub als wären Sterne vom Himmel gefallen.

00:01:31: Doch lange, lange hatte sie niemand mehr zu Gesicht bekommen.

00:01:38: Und so war sie in Vergessenheit geraten.

00:01:52: Seit oben auf den Hügeln an der Grenze zu einem dichten Wald lag ein kleines Dorf.

00:02:04: Die Menschen hier waren es seit Generationen gewohnt im Einklang mit den Zyklen der Natur zu leben.

00:02:15: Sie wussten Wann welche Kräuter und Früchte des Waldes zu sammeln waren, legten sich Vorräte für den Winter an und versorgen sich und ihr Vieh gewissenhaft.

00:02:32: Ihr Leben war einfach aber erfüllt von der Gemeinschaft in der niemand hungrig blieb und jede Hand nach Kräften half.

00:02:49: Doch mit den Jahren hatten sich Sorgen und Wünsche verschoben.

00:02:56: Die Felder sollten mehr Ertrag bringen, das Vieh sollte stärker sein und die Kinder sollten sicherer in die Zukunft gehen können.

00:03:13: Die meisten Dorfbewohner hatten irgendwann ihre Träume beiseite gelegt um den harten Pflichten nachzukommen.

00:03:25: sie sprachen nur noch selten von den funkelnden Sternen am Himmel denn wer hatte schon Zeit nachts lange zu verharren und sie zu betrachten.

00:03:40: So wurde hauptsächlich über die beschwerlichen Dinge des Lebens gesprochen, eines Nachts jedoch?

00:03:57: Als der Frühling nahte und der Mond über die Berge stieg, erwachte die älteste Frau im Dorf irgendetwas vor ihrem Fenster regte sich.

00:04:19: Leise schlüpfte die Alte in ihre warmen Pantoffeln ans Fenster.

00:04:28: Dort sah sie etwas Silbernes, das am Waldrand schwebte.

00:04:32: – Sie ist wieder da!

00:04:41: Hauchte sie, als sich ihre Augen an das Mondlicht gewöhnten, tief atmete sie ein und aus und laufste.

00:04:57: Es war die Sternenfrau, die langsam aus dem Wald kam und näher trat, ein leises Klingen begleitete ihre Schritte warb sich eine wärmende Bolldecke über die Schultern und öffnete vorsichtig das Fenster.

00:05:30: Warum bist du hier?

00:05:33: fragte die Greisin, weil ihr vergessen habt in die Sterne zu schauen.

00:05:43: Ich komme um euch an eure Wünsche und Talente zu erinnern.

00:05:50: Er widerte die Glitzande gestalt.

00:05:56: Hat Ihr unter dem weiten Himmel gestanden Euch die Sterna angeschaut Und euch etwas gewünscht.

00:06:05: Mit der Zeit aber habt ihr die Sterne vergessen und ihr habt auch vergessen, dass ihr selbst leuchten könnt – genau wie die SterNE über euch!

00:06:18: Du bist die älteste und weißeste im Dorf.

00:06:22: Erinnere deine Gemeinschaft daran wieder in die SterNe zu blicken und ihren Glanz zu verbreiten.

00:06:35: Die Augen der Alten füllten sich mit Tränen denn irgendwo tief in ihrem Inneren spürte sie die Wahrheit dieser Worte.

00:07:08: Die Hand der Kreisen in ihre, dann sagte sie, die Kraft kommt aus deinem Herzen.

00:07:33: Erinnere dich und bringe die Sterne und Wünsche zurück in ein Dorf mit einem letzten silbrigen Funkeln, verschwand die Gestalt im Dunst des nächtlichen Waldes.

00:07:59: Die Alte blickte ihr nach, dann schloss sie das Fenster und wischte sich die Augen.

00:08:11: In ihrem Herzen wusste sie, dass ein wichtiger Moment gekommen war.

00:08:17: Nur wie sollte sie es angehen?

00:08:29: Am nächsten Morgen ging die Alte mit ihrem Stock durch das Dorf.

00:08:37: Die Morgensonne stieg eben hinter den Hügeln empor und die Leute waren bereits Riege auf den Beinen.

00:08:48: Einige trugen Körbe voll Kräuter andere fütterten die Tiere Wieder andere beschäftigten sich mit Reparaturen oder holten Wasser aus dem Brunnen.

00:09:03: Überall sah die alte hängende Schultern und ernste Minen, man redete über die anstehende Arbeit, über das brüchige Dach, über den kalten Frühling der die Saat gefährden konnte – doch niemand sprach von Hoffnung oder Träumen.

00:09:32: Gunnar?

00:09:33: Einst ein begabter Erzähler schüttelte nur den Kopf, als die alte ihm von der Sternenfrau berichtete.

00:09:44: Annika – die früher herrlich sang – hörte der Alten kaum zu, während sie ihre Kinder versorgte.

00:09:57: Olaf, der Holzschnitzer hatte sein Schnitzwerkzeug längst beiseite gelegt und beschäftigte sich nur noch mit Reparaturen für andere.

00:10:10: Sie alle waren so in den Alltag vertieft, dass sie an ihre verlorenen Wünsche und Talente nicht mehr dachten.

00:10:21: Doch die Alte ließ nicht locker – am folgenden Abend rief sie alle zum Dorfplatz.

00:10:35: «Bringt etwas zu essen mit!

00:10:37: Wir wollen miteinander sprechen.».

00:10:43: Niemand wusste recht was sie im Sinn hatte aber aus Respekt folgten sie ihrer Einladung.

00:10:56: Als die Dämmerung hereinbrach, entzündeten sie ein Feuer und um das Feuer herum stellten sie Bänke auf.

00:11:10: Die Luft war kühl doch im Feuerschein wirkten die müden Gesichter weicher.

00:11:16: – die alte trat vor.

00:11:25: Einst hat ihr die Nacht bestaunt, habt gesungen und euch Geschichten erzählt.

00:11:32: nun aber redet ihr nur noch von Pflichten.

00:11:38: Ich sah gestern Nacht die Sternenfrau.

00:11:42: Sie kam, um uns daran zu erinnern, dass wir selbst wie Sterne leuchten können, wenn wir uns auf unsere Wünsche und Sehnsüchte

00:11:53: besinnen.".

00:11:59: Ein Raunen ging durch die Reihen.

00:12:03: Manche lächelten spöttisch.

00:12:05: Andere heuchten auf.

00:12:11: Gunnar blickte zum Abend Himmel als suche er nach verlorenen Worten.

00:12:22: Strich unbewusst über ihre Kehle, als spüre sie eine alte Melodie.

00:12:30: Olaf tastete nach dem Griff seines Schnitzmessers.

00:12:38: Schaut heute Nacht in den Himmel!

00:12:42: bat die Alte.

00:12:45: Spürt wie groß das Firmament ist?

00:12:50: Spürtt die Demut – Die Unwichtigkeit eurer Sorgen und spürtt dass ihr Teil des großen Universums seid.

00:13:00: Vielleicht kehrt dann euer Glanz und Mut zurück.

00:13:09: Die Menschen blieben, und richteten ihren Blick nach oben.

00:13:19: Die Sterne funkelten so klar, dass einige den Atem anhielten.

00:13:33: Wann haben wir das zum letzten Mal getan?

00:13:38: Flüsterte jemand andere fanden keine Worte spürten nur wie eine innere Tür aufsprang.

00:13:54: manche hüllten sich entdecken und blieben wortlos sitzen, bis der Mond hoch am Himmel stand.

00:14:09: In dieser Nacht schliefen alle tief und fest – sie träumten von Erfüllung ihrer Wünsche, von innerem Glück, Freude und Frieden!

00:14:40: Am nächsten Morgen erwachten viele mit einem neuen Gefühl.

00:14:49: Gunnar setzte sich an seinen alten Tisch und begann zu schreiben und er schrieb und schrieb, als würde etwas längst verschüttetes aus ihm herausströmen.

00:15:10: Annika sang leise, während sie Brot backte und mit ihren Kindern spielte – und der Klang ihrer schönen Stimme erfüllte die Hütte mit einer warmen Harmonie-und Zuversicht.

00:15:34: Olaf nahm ein Stück Holz zur Hand dass er schon ewig aufgehoben hatte, erkramte seine alten Schnittswerkzeuge heraus und gab dem totgeglaubten Holz eine Gestalt die es zum Leben erwecken ließ.

00:16:00: Das Dorf blieb nicht plötzlich frei von Mühsal!

00:16:04: Die Felder mussten weiterhin bestellt werden, die Tiere versorgt, die Dächer ausgebessert.

00:16:13: aber wer jetzt erschöpft war?

00:16:15: senkte nicht mehr mürisch den Kopf, sondern hob manchmal auch dem Blick zu den Sternen.

00:16:27: Denk an eine alten Träume, sagte die Alte wenn jemand verzweifelte.

00:16:42: als sie ein paar Tage später in Olafs Bergstadt kam sah sie eine wunderbar geschnitzte Figur eines Vogels.

00:16:53: Sie lächelte du lässt ihn fliegen.

00:17:00: Olaf nickte stumm erfüllt Von ungewohnter Freude.

00:17:12: einige Tage später, als die Alte vor ihrem Haus saß, perfte die Dämmerung den Himmel rosa und ein leichter Windstrich über die Felder.

00:17:28: Im Schatten der Bäume nahm sie die Silhouette der Sternenfrau bar – Die alte stand auf – Und ging ihr entgegen.

00:17:45: Erzklopfte.

00:17:51: Sie beginnen wieder zu träumen, sagte sie leise Doch es ist nicht leicht, sie im Alltagsgeschäft an ihre Wünsche zu erinnern.

00:18:07: Die Sternen frau lächelte – die Sterne leuchten unermüdlich Aber Menschen sehen Sie manchmal nicht.

00:18:21: Du hast ihnen die Augen geöffnet.

00:18:24: Mehr war nicht nötig.

00:18:28: Nun liegt es an jedem Einzelnen Sein eigenes Licht zu pflegen und zu verbreiten.

00:18:40: Sie verabschiedeten sich voneinander Und während die Sternenfrau in Richtung Waldrand schwebte, schien es als löse sie sich in den nächtlichen Schatten auf.

00:19:01: Die alte spürte wie wärme sie sanft durchströmte.

00:19:09: Sie wusste dass das Dorf sich verändert hatte.

00:19:16: Annika sang wieder Gunnar erzählte Geschichten am Feuer.

00:19:22: Olaf schnützte Figuren die die Menschen zum Staunen brachten.

00:19:30: Abends sammelten sich manche Dorfbewohner in kleinen Gruppen zusammen, um still den Himmel zu betrachten.

00:19:46: Irgendwann raunte einer – vielleicht sollte ich das Weben wieder aufnehmen?

00:19:54: Das habe ich als Kind sehr geliebt, ein anderer meinte – Ich könnte ein Instrument bauen!

00:20:06: So wuchsen Ideen und die Gemeinschaft Und das Dorf wurde ein Ort, an dem man sich gegenseitig ermutigte.

00:20:17: Talente die lange geschlummert hatten fanden Ausdruck.

00:20:22: Die Gemeinschaft wuchs enger zusammen als je zuvor.

00:20:31: In mitten der Arbeit des Alltags blühte eine Freude, die so leicht war wie Sternenstaub und die Alte lebte noch ein langes zufriedenes Leben.

00:20:58: Wenn sie nicht gestorben ist, so lebt sie auch heute

00:21:03: noch.".

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