Das Spiegelbild, Neuauflage (nur Märchen)
Shownotes
Ein kleiner runder Spiegel aus Kyoto bringt eine ganze Familie durcheinander, bis eine weise Äbtissin den Streit auf sanfte Weise löst.
🌞 Dies ist eine Folge aus meiner Reihe „Sommermärchen“. Während meiner Sommerpause hole ich ein paar meiner älteren Folgen noch einmal hervor, neu gemastert und neu vertont, und nehme Dich mit ins Land der schönen Geschichten & Märchen.
🎧 Dies ist die Montagsversion, nur die Geschichte ohne Meditation, wie ein kleines Hörbuch zum Einschlafen.
Perfekt zum Nachhören, wenn Du beim Einschlafen das Ende verpasst hast. 😄
Du möchtest einen wundervollen Abschluss für Deinen Tag? Die Sonntagsfolge mit Abendroutine
und Meditation findest Du hier: 260 Das Spiegelbild, Sommermärchen
Was im Märchen passiert:
Ein Mann lebt nach dem Tod seines Vaters einträchtig mit seiner Frau zusammen. Auf einer Reise nach Kyoto kauft er einen Spiegel, einen Gegenstand, den er nicht kennt, und erkennt darin das junge Gesicht seines verstorbenen Vaters, ohne zu ahnen, dass er sich selbst sieht.
Heimlich besucht er den Spiegel jeden Tag. Als seine Frau ihn entdeckt und darin eine fremde junge Frau zu sehen glaubt, kommt es zum Streit, den schließlich die Äbtissin eines nahen Klosters auf überraschende und sanfte Weise löst.
Ein japanisches Märchen über Missverständnisse und eigene Wahrheiten.
Ein japanisches Märchen, von mir neu erzählt.
Die Geschichte wird von sanften Klängen und Musik begleitet.
Wie immer: Alles wird gut. ✨
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Geschrieben, eingesprochen & bearbeitet von: Alexandra Matthes
Ein japanisches Märchen, neu erzählt von Alexandra Matthes (Neuauflage von Folge 123)
Musikalische Untermalung: Haegar Deutsch, www.haegar.live
www.diemaerchentante.de
Copyright Alexandra Matthes 2026
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Transkript anzeigen
00:00:02: das Spiegelbild, ein Märchen aus Japan.
00:00:14: Ein Mann lebte nach dem Tode seiner Frau mit seinem Sohn allein zusammen.
00:00:23: Als der Vater sein Ende nahen fühlte, redete er dem Sohn zu sich zu verheiraten.
00:00:35: Der Sohn befolgte den Rat und lebte Nach des Vaters Tod einträchtig Mit seiner Frau zusammen.
00:00:46: einmal Als er in der Hauptstadt Kyoto etwas zu erledigen hatte, sah er bei einem Händler einen Spiegel.
00:00:58: Er betrachtete den unbekannten Gegenstand.
00:01:06: Als er ihn in den Händen drehte, saß er plötzlich seinen verstorbenen Vater – aber nicht so wie er in den letzten Jahren ausgesehen hat, sondern den jungen und kräftigen Vater!
00:01:26: aus seinen Kinderjahren.
00:01:31: Der Vater schaute ihn aus dem merkwürdigen Ding heraus an, schnell entschlossen, herwarb er den Spiegel.
00:01:50: Zu Hause angekommen, barkt er ihn sorgfältig!
00:01:57: Er ging täglich heimlich in das Zimmer wo er ihn aufbewahrte um dort einige Stunden mit seinem Vater zu verbringen.
00:02:10: Denn er wusste nicht dass das Gesicht dass ihm aus dem Spiegel entgegenblickte.
00:02:16: Sein eigenes Gesicht war, der Frau fiel dieses Benehmen auf.
00:02:28: Als der Mann einmal das Haus verlassen hatte, ging sie in das Zimmer und fand den Spiegl.
00:02:39: Neugierig blickte sie hinein und sah darin eine schöne junge Frau.
00:02:51: Bei der Rückkehr ihres Mannes schimpfte sie heftig mit ihm sich eine Nebenfrau genommen zu haben, die er dort im Zimmer vor ihr Verborgen halte.
00:03:07: Nachbarn versuchten den Ezwiss zu schlichten und führten die beiden zur Äbtissen eines nahen Non-Klosters.
00:03:18: Diese sollte den Streitfall entscheiden.
00:03:25: Der Mann behauptete Er wisse von keiner Nebenfraue.
00:03:29: Es sei sein verstorbener Vater der in dem Ding da lebte.
00:03:35: Die Frau blieb bei ihrer Behauptung.
00:03:42: Da die Äbtisse nicht wusste, wem sie recht geben sollte, ließ sie sich den Spiegel reichen – um selbst nachzuschauen, wer von dem Beiden die Wahrheit spreche.
00:03:57: Als sie nun in den Spiegel blickte, sah sie darin ihr eigenes Gesicht mit dem kahlgeschworenen Kopf und entschied sie «Es ist wahr, dass sich dein Mann an eine Nebenfrau genommen hat».
00:04:18: Diese bedauert aber, der Anlass zu eurem Ehestreit geworden zu sein.
00:04:25: Und sie ist deshalb bereit auf ihre Ansprüche zu verzichten.
00:04:31: und um zu beweisen dass ihrer Absicht ehrlich und ihr Entschluss unabänderlich ist hat sie beschlossen Nonne zu werden und sich deshalb die Haare abgeschoren.
00:04:46: Ich werde Sie bei mir im Kloster behalten und Ihr geht beruhigt nach Hause und vertragt euch wieder.
00:04:57: Damit entließ sie das Ehepaar, und behielt den Spiegel.
00:05:08: Wenn du möchtest, dann denke dir doch die Geschichte so weiter wie du sie enden lassen möchtesst!
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