Die Göttin des Glücks, Neuauflage (nur Märchen)
Shownotes
Ein Märchen zum Einschlafen. Heute begleitet Dich ein wunderschönes Sommermärchen aus Nepal sanft in den Schlaf. Mach es Dir gemütlich, schließe die Augen und lass den Tag langsam hinter Dir, während ich Dir die Geschichte „Die Göttin des Glücks“ vorlese. Ein kleiner Junge macht sich auf die Suche nach seinem Glück und begegnet dabei den Göttern. Obwohl ihn immer wieder Rückschläge treffen, gibt er nicht auf. Ein warmherziges Märchen über Hoffnung, Geduld und das Vertrauen, dass sich manches erst zur richtigen Zeit erfüllt. Wenn Du gerne mit Geschichten einschläfst, zur Ruhe kommen möchtest oder eine entspannte Gute-Nacht-Geschichte suchst, bist Du hier genau richtig. Lass Dich von meiner ruhigen Stimme begleiten und gleite entspannt in den Schlaf. Ich wünsche Dir eine friedliche Nacht und wunderschöne Träume. 🌙 ✨ Wenn Dir meine Märchen gefallen, freue ich mich sehr über ein Abo, eine Bewertung oder wenn Du den Podcast mit Menschen teilst, die ebenfalls nach ruhigen Geschichten zum Einschlafen suchen. Deine Alexandra Die Märchentante #einschlafen #märchenzumeinschlafen #gutenachtgeschichte Alle Folgen spreche ich persönlich ein, es ist meine echte Stimme, keine KI. Märchen zum Einschlafen, Hörbuch zum Einschlafen, Einschlafgeschichte, Sommermärchen, Das arbeitsscheue Glück, Märchentante, Gute-Nacht-Geschichte, Geschichten zum Einschlafen, Volksmärchen, Märchen aus dem Balkan, besser einschlafen, Entspannung, Schlafgeschichte, ruhiges Hörbuchie Märchentante, das bin ich, Alexandra Matthes, Hypnosetherapeutin und Designerin aus Berlin. 🫶 Alle Geschichten und Märchen die ich auf meinem Podcast Kanal "Was Schönes zum Einschlafen"und bei YouTube unter youtube.com/alexandramatthes veröffentliche, wurden von mir sorgfältig ausgewählt oder für diesen Podcast neu bearbeitet. Ich möchte Dir eine große Auswahl an ganz unterschiedlichen Geschichten aus aller Welt, lange und kurze, klassische und unbekannte Märchen erzählen. Viele Geschichten stammen aus meiner eigenen Feder. Alle Folgen spreche ich persönlich ein, es ist meine echte Stimme, keine KI. ──────────────────────── 📻 PODCAST Spotify → https://open.spotify.com/show/36a2VZc2afkrJHDWQJUdBM Apple Podcasts → https://podcasts.apple.com/de/podcast/was-schönes-zum-einschlafen/id1467366442 Alle Plattformen → https://die-maerchentante.podigee.io/
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Transkript anzeigen
00:00:02: Die Göttin des Glücks, ein Einschlafmärchen aus Nepal.
00:00:23: In einem einsamen Dorf hoch in den Bergen von Nepal lebte einst eine alte Frau mit ihrem einzigen Sohn.
00:00:37: die beiden waren sehr arm und fristeten ihr Dasein indem sie für die anderen Dorfbewohner die niedrigsten Arbeiten verrichteten.
00:00:50: wenn die Dinge besonders schlecht standen mussten sie sogar betteln gehen.
00:00:59: Mit den Jahren wurde der Junge aber immer unzufriedener mit seinem Leben.
00:01:05: Eines Tages fragte er, Mutter weshalb sind wir so arm?
00:01:12: Weshalb haben wir so wenig umsatz zu werden und uns zu kleiden?
00:01:19: Seine Mutter antwortete mit leiser Stimme Wir müssen es hinnehmen mein Sohn!
00:01:27: Denn es ist der Wille der Götter.
00:01:30: Es ist unser Schicksal.
00:01:38: Der Junge aber war mit dieser Antwort ganz und gar nicht zufrieden.
00:01:43: Und er beschloss sofort aufzubrechen, um den Herrn der Welt zu suchen und ihm dieselbe Frage zu stellen.
00:01:52: Natürlich erhoffte er sich von ihm eine bessere Antwort – nach vielen Stunden kam er in einen dichten Urwald!
00:02:07: Und da er mittlerweile erschöpft und hungrig war, setzte er sich nieder um sich auszuruhen.
00:02:22: Der Zufall wollte es, dass gerade der Gott Shiva und die Göttin Parvati vorbeikamen.
00:02:33: Als Shiva den Jungen erblickte fragte er ihn, mein Kind was tust du ganz allein an diesem furchteinflößenden Ort?
00:02:47: Da erzählte der Junge Shiva und Parvathi von seiner Mutter, die so arm war das sie betteln mussten.
00:02:59: Ich will den Herrn der Welt finden, um ihn zu fragen warum wir so arm sind.
00:03:05: Wenn ich erst einmal die Antwort auf diese Frage kenne werde ich auch reich
00:03:10: werden.".
00:03:14: Die Geschichte des Jungen bewegte dem Gott und die Göttin sehr Und Pavati sprach zu Shiva Mein Herr und Meister lasst uns diesen Kind noch heute ein Geschenk machen.
00:03:31: Shiva aber schüttelte bedächtig den Kopf.
00:03:36: Nein!
00:03:37: Meine liebe Parvati, das können wir nicht tun.
00:03:41: Denn der Junge und seine Mutter dürfen nicht mehr bekommen als dass Schicksal ihnen bestimmt hat.
00:03:50: Was immer darüber hinaus in ihren Besitz gelangt wird auch bald wieder verloren sein Und dann wird es ihnen schlechter gehen als zuvor.
00:04:06: Parvatti war nicht zufrieden mit dieser Antwort.
00:04:09: Sie setzte Shiva so lange zu bis er schließlich seine Meinung änderte und dem Jungen eine goldene Halskette zum Geschenk reichte.
00:04:24: Der Junge war überglücklich, freudig nahm er die Halskette, bedankte sich und machte sich auf den Weg nach Hause zu seiner Mutter.
00:04:44: Doch als er so dahin schritt, fühlte er sich elender und elender – und als er es nicht mehr aushalten konnte legte er sein Bündel und die Halskette beiseite, um sich im Gebüsch zu erleichtern.
00:05:06: Währenddessen kam ein großer Adler vorbeigeflogen!
00:05:13: Als dieser das Funkeln des Goldes erblickte, stieß er herab und flog mit der Halskette davon.
00:05:25: Der arme Junge weinte während seines ganzen Heimwegs – und was noch schlimmer war als er schließlich daheim anlangte wollte ihm seine Mutter kein einziges Wort von dem, was er erzählte glauben.
00:05:47: Das ist eine sehr weit hergeholte Geschichte, schnaubte sie.
00:05:54: Macht das du hinunter kommst ins Dorf und eine nützliche Arbeit findest mit der du dir dein Brot verdienen kannst!
00:06:06: Doch am nächsten Tag beschloss der Junge sich noch einmal auf den Weg zu machen um den Herrn der Welt zu suchen und ihn zu fragen warum seine Mutter und er so arm seien.
00:06:25: Er schlich sich aus dem Haus, bevor seine Mutter erwachte – und er lief und lief bis in sein ganzer Leibschmerzte.
00:06:42: Schließlich kam er zu derselben Stelle wie am Tag zuvor Und wieder kamen Schieber und Pavati vorbei.
00:06:57: Sie blieben stehen und fragten ihn Wie ist es dir mit der goldenen Halskette ergangen, die wir dir geschenkt haben?
00:07:10: Als sie vernahmen wie er sie verloren hatte waren Sie sehr traurig.
00:07:16: Doch Schieber bestand darauf dass der Junge nichts von dem was man ihm schenkte würde behalten können solange sein Schicksal sich nicht wendete.
00:07:30: Pavati hatte wiederum großes Mitleid mit dem Jungen und Bartschieber ihm zu helfen.
00:07:39: Dieser weigerte sich, aber schließlich überredete sie ihn, sie zu dem großen Gott Brahma in seinem Palast hoch über den Bergen zu begleiten und ihn um Hilfe zu bitten.
00:08:01: So machten Sie sich auf den Weg!
00:08:07: dieser Junge ist sehr tapfer.
00:08:10: großer Meister bitte tu etwas um diesem außergewöhnlichen Kind zu helfen so bat das Paar.
00:08:22: Der große Gott Brahma hörte sich ihre Geschichte genau an.
00:08:32: Dann gab er Pavati einen Diamantring, den sie dem Jungen bringen sollte.
00:08:43: Mit dem Ring in der Tasche und Freude im Herzen machte sich der Junge wieder auf den Heimweg – nach einer Weile wurde er durstig!
00:08:59: Und er machte Rast ein einem Fluss um zu trinken.
00:09:06: Doch als er sich hinkniete, um Wasser zu schöpfen, fiel ihm der Ring aus der Tasche und wurde sofort von einem Fisch verschlungen.
00:09:22: Der arme Junge war verzweifelt!
00:09:28: Er weinte immer fort, als er nach Hause lief doch seine Mutter sagte Du dummes Kind wie kannst du denken dass ich diese Geschichte glaube?
00:09:47: Die Nacht kam und ging Und am nächsten Morgen fühlte sich der Junge wieder kräftig und war entschlossener denn je eine Antwort auf seine Frage zu finden.
00:10:07: Er ging bis es später Nachmittag war, und setzte sich dann hin um auszuruhen – und erneut kamen Schieber und Pavati vorbei.
00:10:25: Sofort verlangten sie zu wissen ob es ihnen gelungen war seinen Kostbahnbesitz heim zu seiner Mutter zu bringen.
00:10:36: Oh nein, sagte der Junge und weinte.
00:10:43: Ich lief bis ich vor Durst nicht mehr laufen konnte Und als ich niederkniete um aus dem Fluss zu trinken fiel der Ring ins Wasser und wurde von einem Fisch verschlungen.
00:10:56: und so muss sich immer noch den Herrn der Welt finden um eine Antwort auf meine Frage zu erhalten.
00:11:07: Jetzt gingen auch Shiva, die Tränen des Jungen zu Herzen.
00:11:13: Und so entschied er noch einmal zu dem großen Gott Brahma zu gehen.
00:11:22: Gemeinsam beschlossen Brahma und Shiva sich an Vishnu selbst zu wenden um für das Kind etwas zu erreichen – und als dieser die Geschichte des jungen vernahm war sogar Vishnu bewegt.
00:11:39: So beschloss er dem Jungen einige Diamanten zu schenken!
00:11:47: Diesmal lief der Junge ohne Unterbrechung nach Hause, denn er wollte seinen Schatz nicht wieder auf der Reise verlieren.
00:11:56: Er lief und lief – ohne auch nur einmal anzuhalten!
00:12:02: Und erreichte ihre Hütte noch bevor die Mutter von ihrem Bettelgang zurückgekehrt war.
00:12:11: Also legte er die Diamanten an einen sicheren Platz und suchte vor Aufregung lautrufend seine Mutter.
00:12:24: Diese wagte es kaum, die Geschichte zu glauben und sie eilten zurück zu ihrer Hütte.
00:12:34: Doch was mussten Sie dort sehen?
00:12:37: Ein Dieb war in ihre Hütter eingebrochen und hatte alle Diamanten gestohlen!
00:12:46: Jetzt war die Mutter sehr verärgert – und sie schalt ihren Sohn, weil er seine Tage damit verbrachte herumzulaufen und sich Geschichten auszudenken anstatt Betteln zu gehen… oder sich nach einer Arbeit umzusehen.
00:13:07: Der arme Junge ging ohne ein Wort hinaus auf die Felder und weinte bitterlich vor Enttäuschung, schon am nächsten Morgen fühlte er sich wieder besser – und noch einmal machte er sich auf den Weg in den Urwald!
00:13:39: Shiva vermochte kaum zu glauben dass der Junge trotz all seiner Plagen-und Verluste noch nicht aufgegeben hatte.
00:13:50: Wie erstaunlich ist der Geist dieses Jungen, sagte er zu Pavati.
00:13:59: und diesmal ging er geradewegs zur Göttin des Glücks um sie zu bitten etwas für das Kind zu tun.
00:14:13: Die Göttins Glücks war so beeindruckt dass sie selbst in den Urwald hinabstieg und dem Jungen eine einzelne Kupfermünze schenkte.
00:14:27: Und obwohl es nur eine einzige Münze dankte ihr der Junge höflich und machte sich auf, um seinen Schatz nach Hause zu bringen.
00:14:42: Er lief zu seiner Mutter, umarmte sie und sprach – jetzt verfüge ich über einen kleinen Besitzmutter!
00:14:51: Und wir brauchen nicht mehr betteln zu gehen.
00:14:56: Sie freuten sich miteinander und gaben diesmal gut auf die Münze Acht.
00:15:05: Bald darauf kam ein Fischer vorbei der seinen Fang verkaufen wollte.
00:15:12: Und diesmal konnten sich auch die Mutter und ihr Sohn etwas kaufen.
00:15:18: «Gib uns bitte einen großen Fisch», sagte der Junge, voller Genugtuung.
00:15:25: »Denn heute haben wir Geld um dich zu bezahlen« nahm er ein Messer und machte sich daran den Fisch zum Braten vorzubereiten.
00:15:44: doch wie groß war sein Erstaunen als er den Fisch ausgenommen hatte.
00:15:50: Denn im Inneren des Fisches fand er den Ring, den er in den Fluss hatte fallen lassen.
00:16:00: Was haben wir für ein Glückmutter?
00:16:04: rief er voller Freude und seine Mutter nahm den Ring und betrachtete ihn voller Verwunderung.
00:16:18: dann stieg der Junge auf einen nahegelegenen Baum um etwas Holz zu holen damit er das Feuer anfachen konnte.
00:16:29: Ganz oben auf der Spitze des Baumes befand sich das Nest des Adlers, als der Junge einen Blick in das Nest warf.
00:16:41: Die erstaunte er!
00:16:43: Dort die goldene Halskette zu sehen, die er verloren hatte.
00:16:50: Doch damit sollte das Glück immer noch nicht genug sein.
00:16:57: Als er von dem Baum herabgestiegen war und nach Hause ging, hatte sich vor der Tür ihrer Hütte Der Dieb eingefunden, rollmütige Stand er.
00:17:11: Er habe in der Nacht einen Traum gehabt, der ihm sagte, er müsse die Diamanten zu den armen Leuten zurückgeben, denen er sie gestohlen hatte.
00:17:29: So verhelft die Göttin des Glücks – der armen Mutter und ihrem Sohn – zu großem Reichtum!
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