268 Das Eiserne Versprechen (Abend-Meditation & Märchen)
Shownotes
Mach es Dir heute gemütlich, denn diese Folge lässt sich viel Zeit für Dich.
Sie begleitet Dich in zwei Teilen in die Nacht: Zuerst eine sanfte Abendroutine zum Ankommen, dann das Märchen, das Dich ins Träumen trägt.
Teil 1: Abendroutine (~8 Min.)
Die Abendroutine bringt Dich zuerst zur Ruhe:
• Eine geführte Abendmeditation mit Körperentspannung und Atemübung
• Ein kleiner Rückblick auf den Tag, um eigene dankbare Momente zu finden
• Beruhigende Sätze zum Loslassen
Und Zeit, wirklich anzukommen, bevor das Märchen beginnt.
Teil 2: Das Eiserne Versprechen
Eine Hörerin hat sich Grimms „Der Eiserne Ofen“ gewünscht, diesen Wunsch habe ich mir gerne zu Herzen genommen. Herausgekommen ist eine neue, etwas heiterere Version mit einer neugierigen Prinzessin.
Im Wald verirrt, trifft sie auf einen sprechenden Ofen aus Eisen, in dem ein verwunschener Prinz gefangen ist. Sie gibt ihm ihr Wort, ihn zu befreien, und ahnt noch nicht, wie weit dieser Weg sie führen wird: Über einen gläsernen Berg, unter schwingenden Schwertern hindurch und über ein Wasser, das eigentlich niemanden trägt.
Meine Version des Grimmschen Märchen-Klassikers „Der Eiserne Ofen“, für jung und alt, mit viel Witz und einem Ende, das alles gut werden lässt.
Diesmal ist die Folge besonders lang: Die Abendroutine dauert rund 8 Minuten, das Märchen rund 45 Minuten. Perfekt zum Einschlafen, und falls Du vorher schon eingeschlafen bist: Die Folge wartet einfach auf Dich. 😄
Die Geschichte wird von sanften Klängen und Musik begleitet.
Wie immer: Alles wird gut. ✨
Kapitelmarken
00:00:30 Abendmeditation
00:09:20 Märchen: Das Eiserne Versprechen
Lieber nur die Geschichte? 🎧
Die Hörbuch-Version von „Das Eiserne Versprechen“ gibt es ganz ohne Meditation, schon ab 15 Uhr am selben Sonntag.
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Geschrieben, eingesprochen & bearbeitet von: Alexandra Matthes
Musikalische Untermalung: Haegar Deutsch, www.haegar.live
www.diemaerchentante.de
Copyright Alexandra Matthes 2026
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Transkript anzeigen
00:00:03: das Eisane versprechen, eine entspannende Abendmeditation und eine wundervolle Gute Nachtgeschichte zum Einschlafen.
00:00:13: Die Geschichte ist eine neue Version des krimschen Märchens der Eisenofen geschrieben und gesprochen von Alexandra Mattes.
00:00:24: Wir beginnen mit der Entspannungsmeditation gemütlich im Liegen.
00:00:36: Mach es dir jetzt so bequem wie möglich ob du noch irgendetwas brauchst Ob dein Kissen gut liegt und auch die Decke, vielleicht willst du dich nochmal zurechtrückeln.
00:01:05: Und dann nimm Platz!
00:01:10: Nimm dir deinen Platz.
00:01:15: Es gibt nichts mehr zu tun Nichts mir zu lösen, nichts mehr sagen.
00:01:24: Dieser Tag darf jetzt langsam zur Ende gehen.
00:01:31: Du darfst einfach hier sein und mehr und mehr entspannen Wenn es sich für dich gut anfühlt.
00:01:48: und wenn nicht schon getan, kannst du jetzt deine Augen schließen.
00:01:59: Und dann fühl mal in dich hinein, nimm wahr wie du liegst, wie du getragen wirst von deinem Bett der Matratze dem Kissen.
00:02:28: Du wirst gehalten!
00:02:36: Du darfst ganz entspannt angenehm schwer in die Matratzer sinken darf sich gut anfühlen, beobachte für ein paar Momente nochmal deinen Atem wie er ganz natürlich ein- und ausströmt.
00:03:16: Wie sich deine Brust und dein Bauch ganz sanft heben und wieder senken.
00:03:31: Und stelle dir vor, wie du mit jedem Atemzug immer müder und immer entspannter wirst – wenn du willst!
00:03:54: dann lade ich dich ein, gleich wenn ich es sage nochmal die Bilder deines heutigen Tages vorbeiziehen zu lassen wie einen kleinen Film in dem du die Hauptrolle spielst.
00:04:16: Schau einfach mal welche Sequenzen sich so zeigen was dir so in den Sinn kommt Wenn du an heute denkst.
00:04:30: ab jetzt eine Minute für deine Bilder des heutigen Tages.
00:05:40: Nun, sammel noch mal mindestens drei Dinge zusammen die heute besonders schön waren für die du heute dankbar bist.
00:05:54: Wofür bist Du heute dankba?
00:06:23: Nimm einen etwas tieferen Atemzug ein und lass mit dem Ausatmen Die Bilder des Tages und der Dankbarkeit los.
00:06:38: Lass Los.
00:06:46: Es gibt jetzt nichts mehr zu tun, als einfach nur zu entspannen.
00:06:59: Und während du da liegst und immer mehr entspannst – vielleicht auch schon immer müder und schläfriger bist – kann ein Körper erholen!
00:07:14: Und all die wichtigen Reparatur- und Regenerationsprozesse können in dir ablaufen.
00:07:22: Einfach so nebenbei, während du schläfst?
00:07:29: Aber auch jetzt schon, während du einfach da liegst und immer entspannter, immer ruhiger, ganz angenehm wie in deiner Matratze singt.
00:07:57: Du hast deine Sache heute gut gemacht!
00:08:03: Du darfst ruhen – erholen Der Schlaf darf zu dir kommen Vielleicht schon in wenigen Momenten vielleicht auch gleichwährend Oder auch nach dem Märchen, was ich dir erzählen werde.
00:08:36: Du brauchst der Geschichte nicht bis zum Ende folgen!
00:08:40: Du darfst jederzeit abschweifen, deine eigenen Bilder entstehen lassen oder dich einfach vor meiner Stimme weiter in die Nacht begleiten lassen.
00:08:57: Denn – Ich verrate dir jetzt schon – am Ende wird alles gut.
00:09:29: Es war ein Mal Ein König, der hatte eine einzige Tochter.
00:09:38: Die Prinzessin war schön – doch das waren nicht das Auffälligste an ihr!
00:09:47: Das auffällichste war, dass sie schon in jungen Jahren eine starke eigene Meinung hatte.
00:09:57: Wenn die Hofdamen sagten «Eine Prinzessinn tut so etwas nicht», fragte sie, warum nicht?
00:10:11: Und wenn der Hofmeister erklärte Das gehört sich nicht, wollte sie genau wissen.
00:10:21: Für wen gehört sich das nicht?
00:10:28: Dann säufzte der König, strich sich über seinen Bart und sagte du bist einer Mutter sehr ähnlich war das höchste Lob dass er ihr geben konnte denn ihre Mutter die früh verstorbene Königin war eine sehr kluge und starke Frau gewesen.
00:11:16: Eines schönen Morgens ritt die Prinzessin in den Wald hinaus.
00:11:23: Die Sonne lag golden auf den Wiesen und an jedem Grashalm hing ein Tautropfen wie eine kleine, läserne Krone – sie ritt weiter als sonst!
00:11:46: Denn an diesem Morgen spürte sie die goldene Energie der Sonne und die Kraft ihrer Jugend Besonders stark in sich.
00:12:01: Der Weg führte sie über grüne Hügel und hinein, in einen Teil des Waldes, den Sie noch nie gesehen hatte – sie liebte das Neue!
00:12:22: Ihr Pferd liebter es weniger als ein schwarzer Vogel aus dem Gebischauflug, scheute es und trug sie immer tiefer zwischen die Bäume in den Wald hinein.
00:12:45: Bald wusste die Prinzessin nicht mehr, woher sie gekommen war – sie ritt in die Einrichtung dann in die andere und schließlich wie sie später zugeben musste eine beträchtliche Weile im Kreis herum.
00:13:15: abends legte sich eine Stille über den Wald, die nur hin- und wieder von den Rufen der Tiere unterbrochen wurde, doch die Prinzessin hatte keine Angst.
00:13:36: Sie legte sich dicht an einen dicken Baumstamm und kuschelte sich in ihren Mantel.
00:13:49: so schlief sie tief und fest und träumte von einem schönen jungen Prinzen.
00:14:11: am nächsten Morgen als die Sonnenstrahlen sie fanden war ihr Pferd davon gelaufen.
00:14:23: Verräter rief sie ihm nach und stampfte schimpfend zu Fuß zwischen den Bäumen umher.
00:14:37: Doch weil niemand in der Nähe war, der auf ihre Worte reagieren konnte, musste sie irgendwann selbst darüber lachen.
00:14:50: Gegen Mittag entdeckte sie zwischen den Tannen etwas Schwarzes.
00:14:58: Zuerst hielt sie es für einen Felsen doch als sie näher kam sah sie einen massiven Ofen aus Eisen dort stehen.
00:15:13: Er stand mitten im Wald, wo weder Weg noch Hütte war – kein Rauch stieg aus ihm auf und doch war das Eisen warm.
00:15:30: Plötzlich sprach eine Stimme aus seinem Inneren.
00:15:38: Wo kommst du her?
00:15:40: Wohin willst Du?
00:15:44: die Prinzessin fuhr herum?
00:15:48: Wer spricht
00:15:49: da?!
00:15:49: – Ich, aber wer bist du?
00:15:59: Nach einer kleinen Pause antwortete die Stimme.
00:16:05: Ein Prinz!
00:16:09: Die Stimme kam eindeutig aus dem Ofen heraus.
00:16:16: Die Prinzessin betrachtete das Eisernetteil.
00:16:21: Natürlich ein Prinz im Eisenofen raschelte es.
00:16:30: Du bist eine ungewöhnliche Königstochter.
00:16:36: Das sagst
00:16:36: du?!
00:16:37: Ich finde….
00:16:38: Du bist ein ungewöhnlicher Prinz, der Ofen klapperte.
00:16:47: Es klang?
00:16:49: Als würde er lachen!
00:16:53: Sie zog ihren Mantel aus und setzte sich dem Ofen gegenüber.
00:17:01: Na dann, erzähl doch mal, sagte sie.
00:17:10: Vor einigen Jahren, so erzählte der Prinz war er hier im Wald einer alten Frau begegnet die um Wasser bat.
00:17:23: Er hatte ihr zwar zu trinken gegeben, aber wegen ihrer zerlumpen Kleider die Nase gerümpft und sie herablassend betrachtet.
00:17:35: Als sie ihn warnte, Hochmut sei ein schlechtes Pferd auf dem niemand weit reite, hatte er nur gelacht – und als er weitergeritten war, hat er sich über sie lustig gemacht.
00:17:54: Hochmut ist also ein schlechtest Pferdd!
00:17:57: Na, Einglück!
00:17:58: dass ich so ein gutes Pferd wie dich habe, hatte er gespottet und seinem Pferde den Hals geklopft.
00:18:11: Doch die Alte war eine Zauberin gewesen und hatte jedes seiner belustigten Worte gehört.
00:18:22: Wer so viel Eisen im Kopf hat, hatte sie gesagt soll erfahren, wie es ist ganz aus Eisen zu sein.
00:18:37: seitdem war der Prinz In dem Ofen eingeschlossen, befreien aber, konnte ihn nur ein Mensch der freiwillig zu ihm zurückkehrte.
00:18:53: Das Eisen von außen öffnete und ihm versprach bei ihm zu
00:18:59: bleiben.".
00:19:05: Du warst also ein ziemlich großer Nar, stellte die Prinzessin fest.
00:19:15: Ich war jung!
00:19:15: – das ist keine Entschuldigung?
00:19:22: Nein, sagte der Prinz.
00:19:27: Gut!
00:19:30: Was ist daran gut?
00:19:33: fragte er.
00:19:37: Dass du es inzwischen weißt, der Prinz schwieg, dann sagte er – Du hast dich verehrt.
00:19:50: Ich kann dir den Weg zum Schloss deines Vaters zeigen.
00:19:55: Dann tue's.
00:19:59: Dafür musst du mir etwas versprechen.
00:20:05: Die Prinzessin stand auf und verschränkte die Arme.
00:20:11: Was?
00:20:16: Kehre zurück und erlöse mich Und Wenn du mich befreit hast, werde meine Frau.
00:20:27: Ich soll also einen Mann heiraten, den ich nicht sehen kann und der in einem Ofen wohnt?
00:20:35: Hm!
00:20:37: Wenn du es so ausdrückst, klingt es ungünstig.
00:20:44: Es ist ungünstig – ich bin immerhin ein Prinz.
00:20:53: Das verbessert die Sache nur geringfügig", sagte sie.
00:21:02: Schließlich legte sie die Hand auf das warme Eisen.
00:21:12: Ich verspreche zurückzukehren und dich zu befreien.
00:21:17: Nur ob ich dich heirate, entscheide ich dann wenn ich weiß wenig davor mir
00:21:23: habe.".
00:21:29: Das ist mehr als ich im Augenblick verlangen kann.
00:21:37: da begann der Ofen leise zu glühen.
00:21:44: zwischen den Bäumen erschien ein silberner Pfad.
00:21:51: folge die Nichtstrahl auf dem Boden sagte der Prinz Vor Sonnenuntergang wirst du zu Hause sein.
00:22:06: Ich komme wieder, versprach sie.
00:22:13: Schmunzelt machte sie sich auf den Weg!
00:22:20: Als sie vor den Toren des Schlosses erschien lief jeder König schon entgegen und schloss sie fest in seine Arme.
00:22:34: als sie ihm später von ihrem Versprechen erzählte wurde er bleich Du willst zurück in den Wald?
00:22:45: zu einem Eisenofen, zu einem Prinzen der in einem Eisen Ofen steckt.
00:23:00: Das macht die Sache ungewöhnlich aber mein Wort nicht weniger gültig!
00:23:10: Der König ließ Gelernte, Zauberer und einen Hofschmied rufen doch keiner wusste Rat.
00:23:24: Schließlich versuchte er den Zaubert zu überlisten.
00:23:31: Zuerst schickte er eine mutige Müllers Tochter für ein Säckchen Gold in den Wald.
00:23:40: Sie scharbte eine ganze Nacht mit einer Pfeile am eisernen Ofen, doch am nächsten Morgen war nicht einmal ein Kratzer zu sehen.
00:23:57: «Mich düngt!
00:23:59: Es wird hell», sagte der Prinz im Ofen.
00:24:07: »Das denke ich auch.
00:24:09: Ich höre schon die Mühle meines Vaters.».
00:24:14: Dann Bist du nicht diejenige, die mir das Wort gab?
00:24:20: Geh heim!
00:24:26: Am folgenden Tag versuchte es eine Schweinehirtentochter.
00:24:32: Auch sie mühte sich die ganze Nacht vergeblich ab.
00:24:39: Mich dünkt Es wird hell, sagte der Prinz auch zu ihr.
00:24:48: Ja ich höre unsere Schweine grunzen Dann geh' zu ihnen zurück.
00:24:57: Nicht die schönste Reichste oder Mutigste kann mich befreien, sondern allein die Richtige.
00:25:07: Die, die mir ihr Wort gab.
00:25:17: als die beiden Frauen ihre Erlebnisse dem König berichteten, merkte er, dass es keine Ausflucht gab.
00:25:32: Die Prinzessin nahm die Pfeile und kehrte in den Wald zurück.
00:25:40: Als sie den Ofen erreichte war die Nacht bereits herangebrochen.
00:25:50: Da bist du.
00:25:50: ja, sagte der Prinz.
00:25:56: Ich habe mich verspätet – nur um einige Wochen.
00:26:04: Beschwerst du dich etwa?
00:26:07: fragte sie.
00:26:10: Niemals, antwortete er.
00:26:16: Sie setzte die Pfeile an.
00:26:19: Stunde um Stunde scharbte sie bis ihre Hände schmerzten doch dann kurz bevor es morgen war löste sich ein großes Stück Eisen Wie von selbst.
00:26:42: durch die Öffnung blickten ihr zwei Augen entgegen.
00:26:49: Nun fragte der Prinz, du bist tatsächlich ein Mensch, der in einem Ofen sitzt?
00:27:03: Nun ja!
00:27:04: Das hatte ich wohl schon erwähnt.
00:27:10: Als das erste Sonnenlicht zwischen den Bäumen fiel, sprang der Ofen mit einem lauten Krachen in zwei.
00:27:23: Aus dem Eisen trat ein junger Mann Mit golden, schimmerndem Haar.
00:27:31: auf seine Mantel funkelten Steine wie Sterne.
00:27:39: Werde meine Frau, sagte er.
00:27:47: die Prinzessin hob eine Augenbraue.
00:27:52: Langsam ich habe dich gerade aus einem Ofen gekratzt.
00:27:57: das ist noch keine Hochzeit.
00:28:02: der Prinz lächelte dann sollten wir uns wohl erst ordentlich vorstellen.
00:28:12: Sie verbrachten den Tag miteinander.
00:28:16: Und, obwohl sie einander widersprachen, waren immer sich eine Gelegenheit bot, merkten beide, dass sie sich längst gegenseitig ins Herz geschlossen hatten.
00:28:30: Er brachte sie zum Schloss ihres Vaters.
00:28:34: Sie wollte sich vom König verabschieden und dann mit dem Prinzen gehen – doch ein Rest des Zaubers war noch nicht gebrochen!
00:28:48: Du darfst noch einmal zu ihm, erklärte der Prinz.
00:28:56: Aber sprich nur drei Worte!
00:28:59: Solange du mir freiwillig zu meinem Schloss folgst, hat die Zauberin keine Macht mehr über uns.
00:29:07: Hält dich dein Herz jedoch bei deinem Vater zurück?
00:29:11: wird er zauber und
00:29:12: strennen.".
00:29:17: Die Prinzessin versprach es – doch als sie ihren Vater sah, der allein vor dem Schlosstor auf sie wartete Und sie sorgenvoll anblickte, konnte sie nicht schweigen.
00:29:35: Vater!
00:29:36: Da bin ich
00:29:36: wieder!"
00:29:38: rief sie und lief ihm entgegen.
00:29:44: Sie umarmten einander, weinten und redeten bis sich der Himmel plötzlich verdunkelte.
00:29:55: Ein Windstoß fuhr durch die Bäume und aus der Ferne hörte sie die Stimme des Prinzen Ich werde auf dich warten.
00:30:10: dann war er verschwunden.
00:30:19: Ich habe ihn einmal gefunden, sagte die Prinzessin, dann werde ich ihn auch wiederfinden und am nächsten Tag brach sie auf.
00:30:44: Neun Tage wanderte sie bis sie hungrig und müde an einem Waldrand ein Licht entdeckte.
00:30:56: es brannte im Fenster eines winzigen Hauses.
00:31:04: darin saßen Mäuse aufseidenden Kissen und Aßen von silbernen Tellern.
00:31:15: Eine alte dicke Maus öffnete die Tür, Prinzessin Feinn tritt nur herein!
00:31:27: Ihr seid Mäuse, sagte die Prinzessine.
00:31:31: erstaunt nun komm schon herein ist mit uns und erzähle uns was sich so allein in diese Gegend treibt.
00:31:47: nachdem die Prinzessen ihre Geschichte erzählt hatte nickte die alte dicke Maus.
00:31:55: Du musst über einen Gläsern ein Berg unter drei schneidenden Schwertern hindurch und über ein Wasser, das keinen Menschen
00:32:04: trägt.".
00:32:08: Das klingt beschwerlich, sagte die Prinzessin.
00:32:16: Es ist noch schlimmer als es klingt!
00:32:21: Die Maus gab ihr drei lange Nadeln – ein kleines Flugrad und drei Haselnüsse.
00:32:33: Die Nadeln helfen dir, wo Klugheit nötig ist.
00:32:38: Das Rad trägt dich wenn du Mut brauchst.
00:32:44: Über das Wasser aber bringt dich nur Vertrauen!
00:32:50: Die drei Nüsse öffne erst im Schloss.
00:33:00: Am nächsten Morgen erreite die Prinzessin den Gläsernen Berg.
00:33:07: Seine Wände waren so glatt dass weder Hand noch Fuß halt fanden.
00:33:16: Sie steckte die Nadeln in das Glas, zog sich daran empor und setzte sie bei jedem Schritt neu.
00:33:28: So bezwang sie dem Berg mit Geduld – und verstand.
00:33:39: dahinter standen drei gewaltige Schwärter.
00:33:45: Sie schwangen ohne Pause hin-und her!
00:33:50: Die Prinzessin legte das Flugrad auf den Boden, stellte sich darauf und rollte mit klopfenem Herzen unter den Klingen hindurch.
00:34:09: Zuletzt kam sie an das schwarze Wasser, kein Boot lag am Ufer, kein Stein ragte aus der Tiefe – ich vertraue, flüsterte sie und setzte einen Fuß auf die dunkle glänzende Fläche.
00:34:37: Das Wasser trug sie.
00:34:41: bei jedem Schritt erschien unter ihrer Sohle ein silberner Kreis, dahinter ihr wieder erloscht.
00:34:55: So gelangte sie ans andere Ufer – dort stand ein prächtiges Schloss!
00:35:08: Die Prinzessin, die als staubige Wanderin gekleidet war, gab sich als Küchenmarkt aus.
00:35:17: Sie bekam eine Anstellung und erfuhre, dass der Prinz nach langer Zeit zurückgekehrt aber so traurig über eine verlorene Liebe war, dass er kaum noch sprach, aß und trank.
00:35:37: Auf Drängen seines Hofes sollte er in drei Tagen eine fremde Fürstentochte heiraten.
00:35:46: Die fremden Braut interessierte sich nicht für seine unglückliche Liebe – sie sprach ununterbrochen über die Hochzeitszeremonie, die Blumen mit vierhundert Perlen.
00:36:07: Am Abend saß die Prinzessin im Hinterhof des Schlosses und öffnete eine der drei Nüsse, daraus wuchs ein Kleid das wie flüssiges Silber schimmerte.
00:36:29: Die fremde Braut, die gerade vorbei kam und das Kleid erblickte wollte es um jeden Preis besitzen.
00:36:41: Was verlangst du dafür?
00:36:44: fragte sie.
00:36:48: Eine Nacht in der Kammer deines Preutigams, des Prinzen sprach die verkleidete Prinzessin – die brautwunderte sich, belichte jedoch ein.
00:37:03: Denn das schimmernde Kleid musste sie besitzen.
00:37:12: aber sie gab dem Prinzen einen Schlaftrunk bevor die Fremdekirchenmarkt, die eigentlich eine Prinzessinn war zu ihm kam.
00:37:26: Er schlief also so fest, dass er nicht hörte wie die Prinzessin hereinkam.
00:37:33: Sich neben sein Bett setzte und ihm von ihrer langen Suche nach ihm erzählte.
00:37:43: Sie war enttäuscht, daß er nicht auf sie reagierte und verließ traurig sein Schlaf gemacht.
00:37:58: Am nächsten Abend saß sie wieder im Hof und öffnete die zweite Nuss.
00:38:07: daraus wuchs ein Kleid, so blau wie der Himmel nach einem Sommerregen.
00:38:21: Wieder wollte es die neue Braut unbedingt haben und wieder erhielt die verkleidete Prinzessin Zugang zum Schlaf gemachtes Prinzen.
00:38:36: Der Prinz jedoch, der von seiner Braut wieder einen starken Schlaftrunk bekommen hatte bekam nichts von ihrem Besuch mit.
00:38:51: am nächsten Morgen berichtete ihm jedoch einer Sanadiner.
00:38:57: Die fremde Markt habe bis zum Morgengrauen bei ihm gesessen, geweint und von drei Worten sowie einem eisernen Versprechen gesprochen.
00:39:15: Da wurde der Prinz hellhörig!
00:39:20: Am Abend dieses Tages schüttete er den Schlaftrunk, den ihm seine Braut brachte heimlich Aus dem Fenster, die Prinzessin öffnete währenddessen die letzte Nuss.
00:39:42: Diesmal wuchs daraus ein langes glänzend goldenes Kleid so schön wie die untergehende Sonne.
00:39:56: Sie zog es an und die Diener ließen sie vorbei gehen zum Schlafgemach des Prinzen.
00:40:12: Sie trat ein stellte sich an sein Bett und sagte leise, ich bin über den Gläsernen Berg.
00:40:23: Und unter die drei Schwärtern hindurchgegangen.
00:40:27: Das schwarze Wasser hat mich getragen – und du erkennst mich nicht?
00:40:37: Der Prinz öffnete die Augen.
00:40:42: Du bist hier!
00:40:46: flüsterte er.
00:40:51: Sie sah ihn an.
00:40:54: Ich habe mich nicht so sehr verändert oder?
00:41:00: Doch, sagte er.
00:41:05: Du siehst jetzt aus wie Wie die Sonne, trotz ihrer Tränen musste sie lachen.
00:41:17: Er stand auf und nahm ihre Hände.
00:41:23: »Werde meine Frau!
00:41:27: Das hast du schon mal gesagt« sagte sie.
00:41:34: »Und Du hast mich lange warten lassen.
00:41:39: Dann solltest du jetzt lieber schnell fragen.«.
00:41:45: Also ging der Prinz vor ihr auf die Knie und diesmal sagte sie ohne zu zögern Ja, die fremde Braut nahm die Nachricht erstaunlich gefasst.
00:42:08: Gemeinsam kehrten der Prinz und die Prinzessin zurück – das schwarze Wasser trug nun zwei Menschen.
00:42:22: Unter den Schwertern standen sie zusammen auf dem Rad und am gläsernen Berg reichte einer dem anderen die Nadeln.
00:42:39: Als Sie zum Mäusehaus kamen stand dort ein prächtiger Palast.
00:42:46: Die Mäuse waren verschwunden, an ihrer Stelle wartete das Prinzenmutter auf seine Rückkehr, denn aus der alten Maus wurde wieder eine Königin mit einer Krone wie aus Mondlicht.
00:43:13: sieben Tage und sieben Nächte lang wurde Hochzeit gefeiert.
00:43:21: Auch der alte König kam.
00:43:25: Als er den riesigen Palast sah, blieb er mit offenen Mund stehen.
00:43:32: und wo soll ich nun wohnen?
00:43:37: fragte er.
00:43:40: die Prinzessin nahm seine Hand bei uns Vater.
00:43:48: Der Prinz wurde ein guter König denn er hatte gelernt dass sein Mensch mit Eisen im Kopf leicht in seinem eigenen Hochmut gefangen bleibt.
00:44:03: Die Prinzessin aber wurde eine noch bessere Königin, weil sie wusste das Treue nicht bedeutet niemals einen Fehler zu machen sondern den Weg zurückzufinden.
00:44:30: Und wenn die beiden sich später einmal stritten was selbst in den besten Ehen vorkommt so sagte der junge König du bist auch genauso frech wie damals im Wald.
00:44:47: Dann antwortete die Königin, und du klingst noch immer ein wenig wie ein sprechender Ofen.
00:45:00: Und sie lebten glücklich und in Frieden – und wenn sie nicht gestorben sind?
00:45:08: So leben Sie auch heute noch!
00:45:20: Ich wünsche dir eine gute Nacht, einen tiefen und erholsamen Schlaf und schöne
00:45:30: Träume!".
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