Rotkäppchen und Herr Wolf (Hörbuch zum Entspannen & Einkuscheln)
Shownotes
Ein höflicher Herr mit schönem Hut, ein Umhang aus rotem Samt und eine Großmutter, die man besser nicht unterschätzt.
🎧 Dies ist die Hörbuch-Version von „Rotkäppchen und Herr Wolf“, nur das Märchen ohne Meditation, wie ein kleines Hörbuch zum Einschlafen.
Du möchtest einen wundervollen Abschluss für Deinen Tag? Die Vollversion mit Abendroutine und Märchen gibt es ab 19 Uhr am selben Sonntag: 270 Rotkäppchen und Herr Wolf
Was im Märchen passiert:
Ein kleines Dorf zwischen sanften Hügeln und einem großen, alten Wald. Es ist Herbst, die Buchen leuchten golden, und der erste Frost glitzert auf den Wiesen. Rotkäppchen, eine junge Frau mit schwarzen Locken und einem Umhang aus rotem Samt, macht sich mit Kuchen und Wein auf den Weg zu ihrer Großmutter. Sie soll ihr bei der Apfelernte helfen.
Im Wald begegnet ihr ein sehr höflicher Herr mit langem Gehrock und breitem Hut: Ferdinand Wolf, angeblich ein reisender Kaufmann. In Wahrheit ist er ein Dieb, und er hat es auf den goldenen Ring der Großmutter abgesehen.
Doch die Großmutter hat in ihrem Leben schon viele Menschen gesehen. Und dann ist da noch Pip, ein kleiner struppiger Hund, der seine Aufgabe sehr ernst nimmt. 😄
Meine Version des Grimmschen Märchen-Klassikers „Rotkäppchen“, für jung und alt, mit einer klugen Großmutter, viel Witz und ganz ohne Gruseln.
Das Märchen wird von sanften Klängen und Musik begleitet.
Wie immer: Alles wird gut. ✨
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Text, Sprecherin & Schnitt: Alexandra Matthes
Musikalische Untermalung & Mastering: Haegar Deutsch, www.haegar.live
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Copyright Alexandra Matthes 2026
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Transkript anzeigen
00:00:02: Rotkäppchen und Herr Wolf.
00:00:05: Eine neue Version des krimschen Märchens Rotkäbbchen, geschrieben und gesprochen von Alexandra Mattes zum Entspannen einschlafen und träumen für Jung-und Alt.
00:00:24: Es war einmal ein kleines Dorf zwischen sanften Hügeln am Rande eines Waldes.
00:00:36: die Häuser trugen rote Ziegeldecher wie warme Mützen an den Fenstern Blüten die letzten Geranien und an kühlen Morgen, stieg aus den Schornsteinen dünner weißer Rauch.
00:00:55: Der langsam in den Himmel zog – am schönsten war es dort im Herbst!
00:01:07: Dann legten die Buchen ihr goldenes Kleid an Die Ahornbäume leuchteten rot Und der Wind wanderte durch die Gassen des Dorfes und trug den Duft Von feuchten Moos, reifen Äpfeln und frisch geschlagenem Holz mit sich.
00:01:34: In diesem Dorf lebte Rotkäppchen.
00:01:38: Sie hatte glänzende schwarze Locken, fröhliche Augen Und einen Umhang aus rotem Samt Mit einer weiten Kapuze.
00:01:52: Ihre Großmutter hatte ihn vor vielen Jahren für sie genäht Stich für Stich An langen Winterabenden.
00:02:06: Rotkäppchen freute sich immer auf den Herbst, denn wenn der Sommer vorbei war, konnte sie endlich ihren roten Umhang wieder anziehen eines Morgens.
00:02:25: Als der erste Frost wie Silberstaub auf dem Wiesen lag, stellte die Mutter einen beiden Korb auf den Tisch.
00:02:34: Darin lag ein frisch gebackener Kuchen und eine Flasche Rotwein – bring das zu Großmutter!
00:02:46: sagte sie und hilf ihr bei der Apfelernte.
00:02:54: Die Großmutter wohnte auf der anderen Seite des Waldes, dort wo die Bäume zurücktraten und einer weiten Wiese Platz machten.
00:03:10: Ihr Häuschen hatte grüne Fensterleden und ein etwas schiefes Dach das aussah als hätte es sich vor langer Zeit ein wenig zur Seite geneigt um besser in den Garten schauen zu können.
00:03:30: Der Garten war zauberhaft, dort standen viele Apfel, Birn und Pflaumenbäume Und jeden Herbst kochte die Großmutter das beste Apfelmoos weit und breit.
00:03:52: Großmütter hatte einen kleinen struppigen Hund.
00:03:57: Er hieß Pip, hatte kurze Beine große Ohren und ein mächtiges Selbstbewusstsein.
00:04:09: Pip hielt sich für den Wächter des ganzen Waldes, zumindest für den Teil, den man vom Gartenzaun aus sehen konnte.
00:04:23: Rotkäppchen schwang sich den roten Umhang um die Schultern und machte sich auf den Weg – der Wald war an diesem Morgen wie verzaubert!
00:04:36: Die Sonne fiel in langen goldenen Bändern durch das Laub und an jedem Grashalm hing ein Tautropfen, in dem sich die ganze Welt spiegelte.
00:04:53: Pilze mit braunen und roten Hüten standen am Wegesrand wie kleine Leute, die sich zum Plaudern getroffen hatten.
00:05:05: Eichhörnchen huschten über die Äste Und irgendwo klopfte ein Specht als wolle er fragen ob jemand zu Hause sei.
00:05:25: plötzlich trat ein Mann hinter einer mächtigen Buche hervor.
00:05:33: Er trug einen langen, dunklen Geroch mit blanken Knöpfen dazu hohe Lederstiefel und einen eleganten Hut.
00:05:48: in der Hand hielt er einen Spazierstock mit silbernem Knauf.
00:05:57: Einen wunderschönen guten Morgen, mein Fräulein sagte er und verbeugte sich so tief dass sein Hut beinahe den Waldboden berührte.
00:06:11: Fährt ihn an Wolf, reisender Kaufmann und freund schöner Dinge.
00:06:20: Rotkäppchen grüßte höflich zurück.
00:06:24: Sie fand dass er sich für einen gewöhnlichen Waldspaziergang ziemlich oft verbeugte.
00:06:33: Herr Wolff fragte freundlich wohin sie wollte Und Rotkäbbchen erzählte ihm von der Großmutter Den kleinen Haus mit den grünen Fensterläden und dem großen Obstgarten.
00:06:52: Seine Augen blinzelten dabei kurz auf, bringen sie ihrer Großmutter doch Blumen mit – schlug er vor!
00:07:05: Hinter dem Hügel dort liegt eine Lichtung voll mit wunderschönen Herbst-Astern.
00:07:14: Das fand Rotkäppchen eine gute Idee, denn die Großmuter liebte Blumen, sie dankte ihm In Richtung Lichtung ab, Herr Wolf sah ihr nach bis ihr roter Umhang zwischen den goldenen Bäumen verschwunden war wie ein Blatt das der Wind davon trägt.
00:07:46: Dann fiel das Lächeln von seinem Gesicht ab wie eine Maske die man nicht mehr braucht denn Herr Wolf war kein Kaufmann er war ein Dieb und eingerissener noch dazu.
00:08:06: Er zog von Dorf zu Dorf und stahl mit schönen Worten, was andere mit ihren Händen erarbeitet hatten.
00:08:18: Eine alte Dame allein am Waldrand schien ihm eine leichte Beute und ereilte auf dem kürzesten Weg davon.
00:08:37: die Großmutter stand gerade in ihrer Küche und rührte Apfelmus als es klopfte.
00:08:46: Pip sprang auf und bellte.
00:08:51: Vor der Tür stand Herr Wolf, und verbeugte sich – die Großmutter musterte ihn von den Stiefeln bis hoch zum Hut.
00:09:10: mit schmeichelnden Worten stellte sich der Mann vor und sie ließ ihn herein.
00:09:23: als die Großmother ihm Tee servierte fiel sein Blick auf ihre Hand.
00:09:30: dort funkelte ein großer Ring mit rotem Stein, der im Licht glüte wie ein Tropfen Abendsonne.
00:09:43: Herr Wolf strich sich zufrieden über den Schnurrbad.
00:09:53: Währenddessen hatte Rotkäppchen die Lichtung gefunden – die Astern blühten dort Violett zwischen Fahnen und silbrigem Gras.
00:10:07: Sie pflückte einen großen Strauß, den sie mit Gräsern zusammenwand.
00:10:19: Als sie den Weg in Richtung Großmutter einschlug, hörte sie jemanden pfeifen.
00:10:28: Es war Karl – der Sohn des Försters mit braunem Haar, freundlichen Augen und einem Korb voller Pilze am Arm.
00:10:42: Die beiden hatten einander sehr gern Und so blieben sie stehen bewunderten Blumen und Pilze und erzählten sich dies und das.
00:10:55: die Zeit lief dabei leise davon, wie sie es immer tut.
00:11:00: Wenn man glücklich ist, plötzlich wurde Karl ernst.
00:11:13: Hast du schon gehört?
00:11:14: Ein Dieb isst unterwegs!
00:11:17: Er gibt sich als Vornehmer Kaufmann aus, trägt einen dunklen Mantel und einen großen Hut.
00:11:28: Und ... einen Stock mit silbernem Knauf fragte Rotkäppchen.
00:11:36: Karl nickte.
00:11:39: Rotkäpchen wurde blass.
00:11:43: Ich habe ihm gesagt, wo Großmutter wohnt und schon rannte sie los.
00:11:50: Karl hinter ihr Herr überwurzeln und umgestürzte Stämme, wobei ein Haselsträuchern und hohen Fahnen der rote Umhang flatterte.
00:12:06: hinter ihr Her am Waldrand lag Großmutters Häuschen still im goldenen Nachmittagslicht, im feuchten Boden.
00:12:25: vor dem Gartentor waren tiefe Abdrücke schwerer Männerstiefel zu sehen.
00:12:32: Sie führten geradewegs zum Haus, etwas war seltsam.
00:12:43: Sonst kam Pip immer bellend angerannt, sprang an ihr Hoch und wedelte bis sie ihn ausgiebig begrüßt hatte.
00:12:53: Heute kam nichts – kein Wellen?
00:12:57: Kein Trippeln kleiner Pfoten?
00:13:00: Nur Stelle!
00:13:09: Die Tür stand einen Spalt offen In der Küche standen zwei T-Tassen auf dem Tisch, Ofen knisterte das Feuer und in der Stube im großen Lehnstuhl am Fenster saß die Großmutter mit geschlossenen Augen eine Wolldecke über den Knien ganz still.
00:13:48: Großmütter sie öffnete die Augen.
00:13:55: Kindchen musst du denn so schreien?
00:14:00: Rotkäppchen fiel er um den Hals und erzählte atemlos von Herrn Wolf, dem Dieb und das Pip verschwunden sei.
00:14:13: Die Großmutter begann zu lachen.
00:14:17: Der Herr Wolf ist im Schuppen und hakt Holz Und Pip pass auf ihn auf.
00:14:29: Hinter dem Haus stand ein alter Holzschuppe Und aus ihm drang ein gewaltiges Gepolter.
00:14:39: Vor der verriegelten Tür saß Pip Kerzengerade mit gespitzen Ohren.
00:14:48: Als er Rotkäppchen sah, wedelte er kurz mit dem Schwanz.
00:14:55: Dann wandte er sich wieder der Tür zu.
00:14:58: Er hatte schließlich eine Aufgabe – Ich bin Kaufmann!
00:15:05: – schalte es im Pört aus dem Schuppen.
00:15:11: Das höre ich, sagte die Großmutter und erzählte sie was geschehen war.
00:15:24: Herr Wolf hatte kaum seinen Tee berührt, da hatte er schon nach ihrem Schmuck und ihren Ersparnissen gefragt.
00:15:34: Und immer wieder war sein Blick zu dem Ring an ihrer Hand gewandert, wie eine Älste hatte sich verhalten, die gerade etwas Glänzenes entdeckt hat, sagte die Großmutter – sie war alt, gewiss!
00:15:55: Aber ihr Verstand war so klar wie Quellwasser.
00:16:01: Also hatte sie ihm von einer Truhe voller Silberstücke erzählt, die im Schuppen stehe.
00:16:09: Herr Wolf?
00:16:10: war hingeeilt.
00:16:12: Und die Großmutter hatte rasch, die schwere Eichentür zugeschlagen und den Riegel vorgeschoben.
00:16:23: Da hat er getobt und gedroht, doch das Fenster saß hoch unter dem Dach – und die Tür hielt fest!
00:16:36: Sie können sich nützlich machen.
00:16:38: Das Holz muss gehackt werden.
00:16:40: Vorher werde ich sie nicht herauslassen … hatte sie Pip vor die Tür gesetzt.
00:16:56: Karl machte sich auf den Weg ins Dorf, um den Machtmann zu holen.
00:17:04: »Sag ihm!
00:17:05: Er soll sich nicht beeilen« rief die Großmutter ihm nach.
00:17:13: Aus dem Schuppen hörte man das gleichmäßige Schlagen der Axt.
00:17:24: Rotkäppchen und die Großmother flückten die letzten roten Äpfel von den Bäumen – und jedes Mal wenn im Schuppem die Axt verstummte Bällte Pip, dann ging die Arbeit weiter.
00:17:49: Als die Sonne hinter den Wipfeln der Bäume versank, kam Karl mit dem Wachtmann zurück.
00:17:58: Als dieser den Schuppen öffnete, stand da Herr Wolf zwischen sauber gestapelten Holzscheiten.
00:18:08: Sein schöner Gerog hing an einem Nagel – sein Hut an einem zweiten daneben.
00:18:18: Seine Haare waren zerzaust!
00:18:21: Sein Hemd schmutzig.
00:18:25: Das nenne ich aber fleißig, sagte der Wachtmann.
00:18:31: und jetzt kommen Sie mal mit!
00:18:37: Pip begleitete die beiden noch bis zum Gartentor.
00:18:42: Als er Wolf sich ein letztes Mal umdrehte, zeigte Pip ihm nochmal seine Zähne – nur zu Sicherheit.
00:18:59: Am Abend saßen Rotkäppchen Karl und die Großmutter in der warmen Küche.
00:19:08: Der Kuchen war angeschnitten, der Wein eingeschenkt und die Herbst-Astern standen in einer blauen Basel auf dem Tisch.
00:19:21: Pip lag zusammengerollt vor dem Ofen und träumte von seinen großen Taten – die Großmutter strahlte!
00:19:36: So ordentlich war mein Schuppen seit zwanzig Jahren nicht mehr.
00:19:42: Da mussten alle lachen ….
00:19:49: Die Großmütter rotkäppchen Karl und alle, die sie lieb hatten lebten glücklich und vergnügt bis an ihr Lebensende.
00:20:05: Und wenn Sie nicht gestorben sind dann leben sie auch heute noch!
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