Das Eiserne Versprechen (Hörbuch zum Entspannen & Einkuscheln)
Shownotes
Mitten im Wald steht ein Ofen aus Eisen und aus seinem Inneren heraus spricht eine Stimme.
🎧 Dies ist die Hörbuch-Version von „Das Eiserne Versprechen“, ein kleines, feines Hörbuch zum Einschlafen.
Die Vollversion mit Abendroutine gibt es ab 19 Uhr am selben Sonntag: 268 Das Eiserne Versprechen (Abend-Meditation & Märchen)
Was im Märchen passiert:
Eine neugierige Prinzessin verirrt sich beim Ausreiten im Wald und verbringt die Nacht allein unter freiem Himmel. Am nächsten Tag entdeckt sie einen Ofen aus Eisen, aus dem eine Stimme zu ihr spricht: Ein verwunschener Prinz, gefangen durch den Hochmut seiner Jugend.
Sie gibt ihr Wort, ihn zu befreien, und macht sich danach allein auf einen langen Weg, ihn wiederzufinden: Über einen gläsernen Berg, unter schwingenden Schwertern hindurch und über ein Wasser, das eigentlich niemanden trägt.
Meine Version des Grimmschen Märchen-Klassikers „Der Eiserne Ofen“, für Erwachsene und Kinder, mit viel Witz und einer Prinzessin, die genau weiß, wofür sie kämpft.
Ein Märchen, das auf Wunsch einer lieben Hörerin entstanden ist.
Die Geschichte wird von sanften Klängen und Musik begleitet.
Wie immer: Zum Schluss wird alles gut. ✨
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Geschrieben, eingesprochen & bearbeitet von: Alexandra Matthes
Musikalische Untermalung: Haegar Deutsch, www.haegar.live
www.diemaerchentante.de
Copyright Alexandra Matthes 2026
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Transkript anzeigen
00:00:03: das Eiserne versprechen, eine neue Version des krimschen Märchens der Eisenofen geschrieben und gesprochen von Alexandramates zum entspannen einschlafen und träumen.
00:00:18: für jung-und alt war einmal ein König.
00:00:35: Der hatte eine einzige Tochter.
00:00:40: die Prinzessin war schön doch das waren nicht das auffälligste an ihr.
00:00:49: Das auffälligste war, dass sie schon in jungen Jahren eine starke eigene Meinung hatte.
00:00:59: Wenn die Hofdamen sagten – Eine Prinzessin tut so etwas nicht, fragte sie – Warum nicht?
00:01:13: Und wenn der Hofmeister erklärte – Das gehört sich nicht!
00:01:18: – wollte sie genau wissen – Für wen gehört sich das nicht?
00:01:30: Dann säufzte der König, strich sich über seinen Bart und sagte, du bist einer Mutter sehr ähnlich.
00:01:47: War das höchste Lob, dass er ihr geben konnte?
00:01:53: Denn ihre Mutter – die früh verstorbene Königin war eine sehr kluge und starke Frau gewesen.
00:02:17: Eines schönen Morgens ritt die Prinzessin in den Wald hinaus!
00:02:25: Die Sonne lag golden auf dem Wiesen und an jedem Grashalm hing ein Tautropfen wie eine kleine löserne Krone.
00:02:45: Sie ritt weiter als sonst, denn an diesem Morgen spürte sie die goldene Energie der Sonne und die Kraft ihrer Jugend besonders stark in sich.
00:03:02: Der Weg führte sie über grüne Hügel und hinein – in einen Teil des Waldes, den sie noch nie gesehen hatte.
00:03:21: Sie liebte das Neue, ihr Pferd bliebte es weniger als ein schwarzer Vogel aus dem Gebischau flog scheute es und trug sie immer tiefer zwischen die Bäume in den Wald hinein.
00:03:47: bald wusste die Prinzessin nicht mehr woher sie gekommen war.
00:03:55: sie ritt in die eine Richtung dann in die andere Und schließlich, wie sie später zugeben musste eine beträchtliche Weile im Kreis herum.
00:04:17: Abends legte sich eine Stille über den Wald die nur hin und wieder von den Rufen der Tiere unterbrochen wurde.
00:04:34: Doch die Prinzessin hatte keine Angst.
00:04:38: Sie legte dich dicht an einen dicken Baumstamm und kuschelte sich in ihren Mantel.
00:04:51: So schlief sie tief und fest, und räumte von einem schönen jungen Prinzen.
00:05:12: Am nächsten Morgen als die Sonnenstrahlen sie fanden war ihr Pferd davon gelaufen.
00:05:24: Verräter rief sie ihm nach und stampfte schimpfend zu Fuß zwischen den Bäumen umher.
00:05:38: doch weil niemand in ernehbar der auf ihre Worte reagieren konnte, musste sie irgendwann selbst darüber lachen.
00:05:52: Gegen Mittag entdeckte sie zwischen den Tannen etwas Schwarzes.
00:06:00: Zuerst hielt sie es für einen Felsen doch als sie näher kam sah sie einen massiven Ofen aus Eisen.
00:06:10: dort stehen erstand mitten im Wald wo weder Weg noch Hütte war.
00:06:21: kein Rauch Stieg aus ihm auf.
00:06:25: Und doch war das Eisen warm, da plötzlich sprach eine Stimme aus seinem Inneren.
00:06:40: Wo kommst du her?
00:06:42: Wohin willst Du?
00:06:46: die Prinzessin fuhr herum?
00:06:50: Wer spricht da?
00:06:53: Ich!
00:06:56: Aber wer bist Du?
00:07:00: Nach einer kleinen Pause antwortete die Stimme ein Prinz...die Stimme kam eindeutig aus dem Ofen heraus.
00:07:17: Die Prinzessin betrachtete das Eisernetteil, natürlich ein Prinz im Eisenofen raschelte es – du bist eine ungewöhnliche Königstochter!
00:07:37: Das sagst Du?
00:07:39: Ich finde, Du bist ein ungewönlicher Prinz.
00:07:45: der Ofen klapperte.
00:07:49: Es klang als würde er lachen.
00:07:55: sie zog ihren Mantel aus und setzte sich dem Ofen gegenüber.
00:08:03: »Na dann, erzähl doch mal« sagte sie.
00:08:12: Vor einigen Jahren – so erzählte der Prinz – war er hier im Wald einer alten Frau begegnet die um Wasser bat.
00:08:25: Er hatte ihr zwar zu trinken gegeben aber wegen ihrer zerlumpten Kleider die Nase gerümpft und sie herablassend betrachtet als sie ihn warnte Hochmut sei ein schlechtes Pferd, auf dem niemand weit reite.
00:08:45: Hatte er nur gelacht und als er weitergeritten war hatte er sich über sie lustig gemacht.
00:08:55: Hochmut ist also ein schlechtest Pferdd!
00:08:58: Na, Einglück dass ich so ein gutes Pferrd wie dich habe, hatte er gespottet und seinem Pferdt den Hals geklopft doch die alte war eine Zauberin gewesen und hatte jedes seiner belustigten Worte gehört.
00:09:23: Wer so viel Eisen im Kopf hat, hatte sie gesagt, soll erfahren wie es ist ganz aus Eisen zu sein.
00:09:39: Seitdem war der Prinz in dem Ofen eingeschlossen.
00:09:47: Befreien aber konnte ihn nur ein Mensch, der freiwillig zu ihm zurückkehrte Das Eisen von außen öffnete und ihm versprach, bei ihm zu bleiben.
00:10:07: Du warst also ein ziemlich großer Nahr, stellte die Prinzessin fest.
00:10:13: – Ich war jung!
00:10:20: das ist keine Entschuldigung, sagte der Prinz.
00:10:29: Gut Was es daran gut?
00:10:35: fragte er Dass du es inzwischen weißt.
00:10:43: Der Prinz schwieg.
00:10:47: Dann sagte er Du hast dich verehrt.
00:10:51: Ich kann dir den Weg zum Schloss seines Vaters zeigen.
00:10:57: Dann tu es, dafür musst du mir etwas
00:11:02: versprechen.".
00:11:06: Die Prinzessin stand auf und verschränkte die Arme.
00:11:13: «Was?
00:11:17: Kehre zurück!
00:11:19: Und erlöse mich.
00:11:21: Und wenn du mich befreit hast, werde meine Frau.».
00:11:29: «Ich soll also einen Mann heiraten, den ich nicht sehen kann und der in einem Ofen wohnt?
00:11:38: Wenn du es so ausdrückst, klingt es ungünstig.
00:11:45: Es ist ungünstig!
00:11:50: Ich bin immerhin ein Prinz.
00:11:55: Das verbessert die Sache nur geringfügig, sagte sie.
00:12:04: Schließlich legte sie die Hand auf das warme Eisen.
00:12:13: Ich verspreche zurückzukehren und dich zu befreien.
00:12:19: Nur ob ich dich heirate entscheide ich dann Wenn ich weiß, wen ich davor mir habe.
00:12:30: Das ist mehr als ich im Augenblick verlangen kann.
00:12:38: Da begann der Ofen leise zu glühen.
00:12:45: Zwischen den Bäumen erschien ein silberner Pfad.
00:12:53: Folge dem Lichtstrahl auf dem Boden sagte der Prinz vor Sonnenuntergang wirst du Zuhause sein.
00:13:08: Ich komme wieder versprach sie.
00:13:14: schmunzelt machte sie sich auf den Weg.
00:13:22: Als sie vor den Toren des Schlosses erschien, lief ihrer König schon entgegen und schloss sie fest in seine Arme.
00:13:36: als sie ihm später von ihrem Versprechen erzählte wurde er bleich du willst zurück in den Wald zu einem Eisenofen?
00:13:52: Zu einem Prinzen der in einem Eisen Ofen steckt?
00:14:01: das macht die Sache ungewöhnlich Aber mein Wort nicht weniger gültig.
00:14:12: Der König ließ Gelernte, Zauberer und einen Hofschmied rufen – doch keiner wusste Rat!
00:14:25: Schließlich versuchte er den Zaubert zu überlisten.
00:14:32: Zuerst schickte er eine mutige Müllers Tochter für ein Säckchen Gold in den Wald.
00:14:41: Sie scharbte eine ganze Nacht mit einer Pfeile Am eisernen Ofen, doch am nächsten Morgen war nicht einmal ein Kratzer zu sehen.
00:14:59: Mich düngt – es wird hell!
00:15:03: sagte der Prinz im Ofen.
00:15:08: Das denke ich auch.
00:15:10: Ich höre schon die Mühle meines Vaters.
00:15:15: Dann bist du nicht diejenige, die mir das Wort gab.
00:15:21: Gehe heim!
00:15:27: Am folgenden Tag versuchte es eine Schweinehirtentochter Auch sie müde sich die ganze Nacht vergeblich ab.
00:15:40: Mich düngt, es wird hell", sagte der Prinz auch zu ihr.
00:15:50: Ja!
00:15:51: Ich höre unsere Schweine grunzen – dann geh' zu ihnen zurück.
00:15:59: Nicht die schönste, reichste oder mutigste kann mich befreien, sondern allein Die Richtige, die mir Ihr Wort gab.
00:16:19: als die beiden Frauen Ihre Erlebnisse dem König berichteten, merkte er das es keine Ausflucht gab.
00:16:33: Die Prinzessin nahm die Pfeile und kehrte in den Wald zurück.
00:16:42: als sie den Ofen erreichte war die Nacht bereits herangebrochen.
00:16:51: da bist du ja sagte der Prinz.
00:16:58: ich habe mich verspätet nur um einige Wochen.
00:17:06: beschwerst du dich etwa fragte sie.
00:17:12: Niemals, antwortete er.
00:17:18: Sie setzte die Pfeile an.
00:17:21: Stunde um Stunde scharbte sie bis ihre Hände schmerzten doch dann kurz bevor es morgen war löste sich ein großes Stück Eisen wie von selbst.
00:17:43: durch die Öffnung blickten ihr zwei Augen entgegen fragte der Prinz du bist tatsächlich ein Mensch der in einem Ofen sitzt.
00:18:04: Nun ja, das hatte ich wohl schon erwähnt!
00:18:11: Als das erste Sonnenlicht zwischen die Bäume fiel, sprang der Ofen mit einem lauten Krachen in zwei.
00:18:24: Aus dem Eisen trat ein junger Mann mit golden schimmerndem Haar.
00:18:32: auf.
00:18:32: seine Mantel funkelten Steine wie Sterne.
00:18:41: Werde meine Frau, sagte er Prinzessin, hob eine Augenbraue.
00:18:51: – Langsam!
00:18:55: Ich habe dich gerade aus einem Ofen gekratzt.
00:18:58: Das ist noch keine Hochzeit, der Prinz lächelte.
00:19:07: Dann sollten wir uns wohl erst ordentlich vorstellen.
00:19:14: Sie verbrachten den Tag miteinander und obwohl sie einander widersprachen, wann immer sich eine Gelegenheit bot, merkten beide dass sie sich längst gegenseitig ins Herz geschlossen hatten.
00:19:32: Er brachte sie zum Schloss ihres Vaters, sie wollte sich vom König verabschieden und dann mit dem Prinzen gehen doch ein Rest des Zaubers war noch nicht gebrochen.
00:19:49: du darfst.
00:19:50: noch einmal zu ihm erklärte der Prinz aber sprich nur drei Worte.
00:20:01: so lange du mir freiwillig zu meinem Schloss folgst Hat die Zauberin keine Macht mehr über uns.
00:20:09: Hält dich dein Herz jedoch bei deinem Vater zurück?
00:20:12: Wird der Zaubert uns trennen!
00:20:19: Die Prinzessin versprach es, doch als sie ihren Vater sah – Der allein vor dem Schlosstor auf sie wartete und sie Sorgen voll anblickte, konnte sie nicht schweigen.
00:20:36: Vater da bin ich wieder, rief sie Und lief ihm entgegen.
00:20:45: Sie umarmten einander Weinten und redeten, bis sich der Himmel plötzlich verdunkelte.
00:20:56: Ein Windstoß fuhr durch die Bäume – und aus der Ferne hörte sie die Stimme des Prinzen.
00:21:08: Ich werde auf dich warten!
00:21:12: Dann war er verschwunden.
00:21:21: Ich habe ihn einmal gefunden, sagte die Prinzessin, dann werde ich ihn auch wiederfinden.
00:21:37: Und am nächsten Tag brach sie auf.
00:21:46: Neun Tage wanderte sie, bis sie hungrig und müde.
00:21:52: An einem Waldrand ein Licht entdeckte.
00:21:57: Es brannte im Fenster eines winzigen Hauses.
00:22:05: Darin saßen Mäuse auf seidenden Kissen Und Aßen von silbernen Tellern.
00:22:16: Eine alte dicke Maus öffnete die Tür.
00:22:22: Prinzessin Feinn Tritt nur herein!
00:22:29: Ihr seid Mäuse, sagte die Prinzessin erstaunt.
00:22:36: Nun komm schon herein – ist mit uns und erzähle uns was sich so allein in diese Gegend treibt.
00:22:49: Nachdem die Prinzessin ihre Geschichte erzählt hatte, nickte die alte dicke Maus du musst über einen Gläsern ein Berg unter drei schneidenden Schwertern hindurch und über ein Wasser dass keinen Menschen trägt.
00:23:10: Das klingt beschwerlich, sagte die Prinzessin.
00:23:17: Es ist noch schlimmer als es klingt!
00:23:23: Die Maus gab ihr drei lange Nadeln – ein kleines Flugrad und drei Haselnüsse.
00:23:34: Die Nadeln helfen dir, wo Klugheit nötig ist.
00:23:40: Das Rad trägt dich wenn du Mut brauchst über das Wasser aber bringt dich nur Vertrauen.
00:23:52: Die drei Nüsse öffne erst im Schloss.
00:24:02: Am nächsten Morgen erreite die Prinzessin den Gläsern in Berg, seine Wände waren so glatt dass weder Hand noch Fußhalt fanden.
00:24:18: sie steckte die Nadeln in das Glas zog sich daran empor und setzte sie bei jedem Schritt neu.
00:24:30: So Bezwangen sie dem Berg, mit Geduld und Verstand.
00:24:41: Dahinter standen drei gewaltige Schwärter – Sie schwangen ohne Pause hin-und her!
00:24:52: Die Prinzessin legte das Flugrad auf den Boden, stellte sich darauf und rollte mit klopfenem Herzen unter den Klingen hindurch.
00:25:10: Zuletzt kam sie an das schwarze Wasser.
00:25:16: Kein Boot lag am Ufer, kein Stein ragte aus der Tiefe.
00:25:25: Ich vertraue, flüsterte sie und setzte einen Fuß auf die dunkle glänzende Fläche.
00:25:38: Das Wasser trug sie.
00:25:43: bei jedem Schritt erschien unter ihrer Sohle ein silberner Kreis dahinter ihr wieder erloscht.
00:25:56: So gelangte sie ans andere Ufer, stand ein prächtiges Schloss.
00:26:09: Die Prinzessin, die als staubige Wanderin gekleidet war, gab sich als Küchenmarkt aus – Sie bekam eine Anstellung und erfuhr, dass der Prinz nach langer Zeit zurückgekehrt aber so traurig über eine verlorene Liebe war, das er kaum noch sprach, aß und trank!
00:26:39: Auf Drängen seines Hofes sollte er in drei Tagen eine fremde Fürstentochte heiraten.
00:26:47: Die Fremde Braut interessierte sich nicht für seine unglückliche Liebe, sie sprach ununterbrochen über die Hochzeitszeremonie, die Blumen und ihr Kleid mit vierhundert Perlen.
00:27:09: Am Abend saß die Prinzessin im Hinterhof des Schlosses und öffnete eine der drei Nüsse.
00:27:20: Daraus wuchs ein Kleid, das wie flüssiges Silber schimmerte.
00:27:30: Die fremde Braut, die gerade vorbeikam und das Kleid erblickte, wollte es um jeden Preis besitzen!
00:27:43: Was verlangst du dafür?
00:27:46: fragte sie.
00:27:49: Eine Nacht in der Kammer eines Peutigams des Prinzen sprach die verkleidete Prinzessin.
00:28:00: Die Braut wunderte sich, belichte jedoch ein.
00:28:05: Denn das schimmernde Kleid musste sie besitzen – aber sie gab dem Prinzen einen Schlaftrunk!
00:28:18: Bevor die fremde Küchenmarkt, die eigentlich eine Prinzessin war zu ihm kam, erschlief also so fest, dass er nicht hörte wie die Prinzessinnen hereinkam, sich neben sein Bett setzte und ihm von ihrer langen Suche nach ihm erzählte.
00:28:45: Sie war enttäuscht, dass er nicht auf sie reagierte und verließ traurig sein Schlaf gemacht.
00:28:59: Am nächsten Abend saß sie wieder im Hof und öffnete die zweite Nuss.
00:29:09: Daraus wuchs ein Kleid so blau wie der Himmel – nach einem Sommerregen.
00:29:22: Wieder wollte es die neue Braut unbedingt haben!
00:29:27: Und wieder erhielt die verkleidete Prinzessin Zugang zum Schlaf gemachtes Prinzen.
00:29:37: Der Prinz jedoch, der von seiner Braut wieder einen starken Schlaftrunk bekommen hatte bekam nichts von ihrem Besuch mit.
00:29:53: am nächsten Morgen berichtete ihm jedoch einer Sanadiner Die Fremde-Markt habe bis zum Morgengrauen bei ihm gesessen geweint und von drei Worten sowie einem eisernen Versprechen gesprochen.
00:30:16: Da wurde der Prinz hellhörig, am Abend dieses Tages schüttete er den Schlaftrunk, den ihm seine Braut brachte heimlich aus dem Fenster – die Prinzessin öffnete währenddessen die letzte Nuss.
00:30:44: diesmal Wuchst daraus ein langes glänzend goldenes Kleid, so schön wie die untergehende Sonne.
00:30:58: Sie zog es an und die Diener ließen sie vorbei gehen zum Schlafgemach des Prinzen.
00:31:13: Sie trat ein stellte sich an sein Bett und sagte leise ich bin über den Gläsernen Berg und unter den drei Schwärtern hindurchgegangen.
00:31:28: Das schwarze Wasser hat mich getragen.
00:31:32: Und du?
00:31:33: Er kennst mich nicht, der Prinz öffnete die Augen.
00:31:43: Du bist hier!
00:31:47: flüsterte er.
00:31:52: Sie sah ihn an.
00:31:56: Ich habe mich nicht so sehr verändert oder?
00:32:01: Doch sagte er Du siehst jetzt aus wie Wie die Sonne.
00:32:13: Trotz ihrer Tränen musste sie lachen.
00:32:19: Er stand auf und nahm ihre Hände.
00:32:22: – Werde meine Frau!
00:32:25: – Das hast du schon mal gesagt, sagte sie.
00:32:36: Und Du hast mich lange warten lassen?
00:32:41: Dann solltest du jetzt lieber schnell fragen.
00:32:47: Also ging der Prinz vor ihr auf die Knie.
00:32:52: Und diesmal sagte sie ohne zu zögern Ja.
00:33:03: Die fremde Braut nahm die Nachricht erstaunlich gefasst.
00:33:10: Gemeinsam kehrten der Prinz und die Prinzessin zurück.
00:33:18: Das Schwarze Wasser trug nun zwei Menschen, unter den Schwertern standen sie zusammen auf dem Rad – und am Gläsernen Berg reichte einer dem anderen die Nadeln.
00:33:41: Als Sie zum Mäusehaus kamen, stand dort ein prächtiger Palast!
00:33:47: Die Mäuser waren verschwunden.
00:33:53: an ihrer Stelle wartete das Prinzenmutter auf seine Rückkehr, denn aus der alten Maus wurde wieder eine Königin mit einer Krone wie aus Mondlicht.
00:34:14: Sieben Tage und sieben Nächte lang wurde Hochzeit gefeiert – auch der alte König kam.
00:34:26: Als er den riesigen Palast sah blieb er mit offenen Mund stehen!
00:34:34: Und wo?
00:34:35: Soll ich nun wohnen?
00:34:38: fragte er.
00:34:41: Die Prinzessin nahm seine Hand, bei uns Vater.
00:34:50: der Prinz wurde ein guter König denn er hatte gelernt dass sein Mensch mit Eisen im Kopf leicht in seinem eigenen Hochmut gefangen bleibt.
00:35:05: die PrinzessIn aber wurde eine noch bessere Königin weil sie wusste das Treue nicht bedeutet niemals einen Fehler zu machen, sondern den Weg zurückzufinden.
00:35:32: Und wenn die beiden sich später einmal stritten was selbst in den besten Ehen vorkommt so sagte der junge König Du bist noch genauso frech wie damals im Wald.
00:35:49: dann antwortete die Königin und du klingst doch immer ein wenig Wie ein sprechender Ofen und sie lebten glücklich und in Frieden.
00:36:06: Und wenn sie nicht gestorben sind, so leben Sie auch heute noch!
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